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Trump bereut IBM-Verkauf und unterzeichnet Quantencomputing-Dekrete

US-Präsident Trump lobt IBM-Chef Krishna als „großen Mann" und stärkt mit zwei Dekreten heimische Quantencomputing-Initiativen.

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Trump bereut IBM-Verkauf und unterzeichnet Quantencomputing-Dekrete

US-Präsident Donald Trump hat öffentlich eingeräumt, dass der Verkauf seiner IBM-Aktien vor seinem Amtsantritt „kein guter Schachzug" war. Diese ungewöhnlich selbstkritische Aussage machte Trump am Montag, als er gleichzeitig seine neu entfachte Begeisterung für den Technologiekonzern zum Ausdruck brachte. IBM steht damit wieder im Rampenlicht der amerikanischen Technologiepolitik.

Trump bezeichnete IBM-Chef Arvind Krishna als einen „großen Mann" und lobte sowohl das Unternehmen als auch dessen Führung in deutlichen Worten. Krishna stand dabei persönlich hinter Trump am berühmten Resolute Desk im Oval Office – ein symbolisch aufgeladener Moment, der die enge Verbindung zwischen der US-Regierung und dem Technologiekonzern unterstreicht.

Zwei Dekrete für das Quantencomputing

Im Mittelpunkt des Treffens standen zwei neue Dekrete, die Trump am Montag ankündigte. Diese sollen US-Akteuren im Bereich des Quantencomputings dabei helfen, ihre Kapazitäten gezielt zu erweitern. Die Maßnahmen reihen sich in die breiteren Bemühungen der US-Regierung ein, heimische Quantencomputer-Initiativen zu stärken und die technologische Führungsrolle der Vereinigten Staaten auszubauen.

Quantencomputing gilt als eine der Schlüsseltechnologien der kommenden Jahrzehnte. Im Gegensatz zu klassischen Computern nutzen Quantenrechner die Prinzipien der Quantenmechanik, um bestimmte Rechenprobleme exponentiell schneller zu lösen. IBM gehört weltweit zu den führenden Unternehmen in diesem Bereich und investiert seit Jahren massiv in die Entwicklung von Quantenprozessoren und entsprechender Software.

IBM als strategischer Partner der US-Regierung

Die Anwesenheit von IBM-Chef Krishna im Oval Office bei der Unterzeichnung der Dekrete ist ein deutliches Signal: Die US-Regierung setzt auf enge Zusammenarbeit mit der Industrie, um im globalen Wettbewerb um Quantencomputing-Technologie die Nase vorn zu behalten. Für IBM bedeutet die öffentliche Unterstützung durch den Präsidenten eine erhebliche politische Rückendeckung.

Für deutsche Anleger ist die Entwicklung aus mehreren Gründen relevant. IBM ist an der New Yorker Börse (NYSE) unter dem Kürzel IBM gelistet und auch für europäische Investoren zugänglich. Die politische Unterstützung durch die US-Regierung könnte das Interesse an IBM-Aktien und dem gesamten Quantencomputing-Sektor weiter befeuern. Trumps öffentliches Bedauern über den eigenen Aktienverkauf dürfte dabei als ungewöhnliches, aber einprägsames Kaufsignal in Erinnerung bleiben.

Die Ankündigung der beiden Dekrete unterstreicht, dass Quantencomputing in Washington längst als strategische Priorität gilt – und dass IBM dabei eine zentrale Rolle spielen soll.

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