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Trade Republic revolutioniert Banking mit neuer Bezahlkarte

Ein Prozent Cashback und kostenlose Kontodienstleistungen - die Zukunft des modernen Bankings

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Trade Republic revolutioniert Banking mit neuer Bezahlkarte

Der Neobroker Trade Republic feiert seinen fünften Geburtstag mit einer bahnbrechenden Ankündigung: Die Einführung einer eigenen Bezahlkarte. Doch das ist nicht alles, was diese Karte besonders macht. Für jede Kartenzahlung erhalten die Nutzer ein Prozent des ausgegebenen Betrags als Prämie direkt in einen Sparplan ihrer Wahl. Dieser innovative Ansatz ermöglicht es selbst Menschen mit niedrigem Einkommen, unabhängig von ihren finanziellen Verhältnissen einen Sparplan zu starten und langfristig Vermögen aufzubauen.

"Mit jeder Kartenzahlung wird automatisch gespart", erklärte Trade-Republic-Mitgründer Christian Hecker dem Handelsblatt. Dieser Ansatz ähnelt den Cash-back-Angeboten, bei denen Kunden einen bestimmten Prozentsatz des Kaufpreises zurückerstattet bekommen. In Deutschland sind solche Angebote bisher eher selten, während sie in den USA und Großbritannien weit verbreitet sind. Zum Beispiel bot die US-Großbank JP Morgan im Jahr 2021 einen Bonus von einem Prozent auf alle Kartenzahlungen bei der Einführung ihrer Onlinebank "Chase" in Großbritannien an.

Bei Trade Republic soll dieses Angebot zeitlich unbegrenzt gelten. Das Unternehmen hofft damit, mehr Menschen dazu zu motivieren, in Wertpapiere zu investieren. Zusätzlich dazu bietet Trade Republic auch attraktive Zinsen von vier Prozent auf Gelder, die auf dem Trade-Republic-Konto geparkt sind, was derzeit zu den besten Konditionen auf dem Markt gehört.

Neben der Bezahlkarte hat Trade Republic noch weitere Pläne. Das Unternehmen plant die Einführung von einfachen Kontodienstleistungen wie Überweisungen und Daueraufträgen. Damit wird das Institut quasi eine Basisversion eines Girokontos anbieten und hofft so, noch mehr Kunden anzulocken.

Mitgründer Hecker äußerte sich optimistisch: "Durch die Einführung der Karte erwarten wir, dass sich das Kundenwachstum weiter beschleunigt. Der Markt, den wir damit adressieren, ist deutlich größer als das reine Wertpapiergeschäft." Aktuell zählt der Broker bereits vier Millionen Kunden, und Ende 2023 konnte er monatlich mehr als 100.000 neue Nutzer gewinnen.

Die neuen Visa-Debit-Karten von Trade Republic werden in drei Varianten angeboten: Eine Metallkarte für eine einmalige Gebühr von 50 Euro, eine klassische Plastikkarte für fünf Euro oder eine kostenlose virtuelle Karte. Alle Kartenvarianten bieten die gleichen Leistungen und keine monatlichen Kosten. Zudem ermöglichen sie weltweit kostenloses Geldabheben für Beträge über 100 Euro, wobei eine Gebühr von einem Euro für Beträge darunter fällig wird.

Hecker betonte die Bedeutung des kostenlosen Geldabhebens für die Zielgruppe von Trade Republic: "Unsere Kernkunden sind junge Leute in den Zwanzigern und Dreißigern, die gerne und oft reisen. Daher ist weltweit kostenloses Geldabheben ein wichtiges Merkmal."

Interessierte Personen können Kunden von Trade Republic werden und sich für die neue Karte auf eine Warteliste setzen lassen. Die Ausgabe der Karten erfolgt laut Trade Republic in den kommenden Wochen. Es ist erwähnenswert, dass die Einlagen nicht von Trade Republic selbst, sondern von ihren Partnern Solaris, Citi, JP Morgan und Deutsche Bank verwaltet werden, und es sind keine Änderungen an dieser Partnerschaft geplant.

VisaTrade Republic

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