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Thomson Reuters steigt: 600-Millionen-Rückkauf und Kapitalrückführung angekündigt

Der kanadisch-amerikanische Medien- und Informationskonzern Thomson Reuters überrascht Anleger mit einem umfangreichen Aktionärsprogramm.

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Thomson Reuters steigt: 600-Millionen-Rückkauf und Kapitalrückführung angekündigt

Die Aktie von Thomson Reuters (Nasdaq: TRI) legte am Mittwoch im vorbörslichen Handel um 1,6 Prozent zu. Auslöser waren zwei Ankündigungen: ein erweitertes Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 600 Millionen US-Dollar sowie eine Kapitalrückzahlung von 605 Millionen US-Dollar an die Aktionäre.

Das Unternehmen gab bekannt, im Rahmen eines geänderten, von der Toronto Stock Exchange genehmigten Rückkaufprogramms – eines sogenannten Normal Course Issuer Bid – ab dem 27. Februar eigene Aktien zurückzukaufen. Das angepasste Programm erhöht die maximale Rückkaufmenge um weitere 6 Millionen auf insgesamt 16 Millionen Aktien. Das entspricht rund 3,55 Prozent der zum Stichtag 12. August 2025 ausgegebenen und im Umlauf befindlichen 450,7 Millionen Aktien.

Im Rahmen des laufenden Programms hat Thomson Reuters bereits 6,02 Millionen Stammaktien für rund 1,0 Milliarden US-Dollar erworben – zu einem Durchschnittspreis von 166,05 US-Dollar je Aktie.

Kapitalrückzahlung aus LSEG-Verkaufserlösen

Zusätzlich zum Rückkaufprogramm plant Thomson Reuters eine Kapitalrückzahlung von 605 Millionen US-Dollar an seine Aktionäre. Diese besteht aus einer Sonder-Barausschüttung von rund 1,36 US-Dollar je teilnehmender Aktie, gefolgt von einer Aktienzusammenlegung. Die Mittel stammen aus dem Verkauf von Anteilen an der London Stock Exchange Group (LSEG) im Mai 2024.

Für kanadische Steuerzwecke soll die Kapitalrückzahlung steuerfrei sein. Aktionäre mit Wohnsitz außerhalb Kanadas – darunter US-Bürger – können sich gegen die Teilnahme entscheiden. Wer von dieser Opt-out-Option Gebrauch macht, erhält keine Sonderausschüttung und hält weiterhin dieselbe Anzahl an Aktien.

Die Aktionäre sollen auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 28. April über die Kapitalrückzahlung und die Aktienzusammenlegung abstimmen. Die Transaktion erfordert eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen sowie die Genehmigung durch den Ontario Superior Court of Justice. Der Verwaltungsrat empfiehlt einstimmig die Zustimmung. Bei Genehmigung rechnet Thomson Reuters mit einem Abschluss der Maßnahmen Anfang Mai.

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