Teslas Hauptkonkurrent will kein Kobalt mehr verwenden
Mit einer neuen Technologie könnte sich BYD im Rennen gegen die Amerikaner durchsetzen.

Das chinesische Unternehmen BYD hat bestätigt, dass es voll auf LFP-Batterien (Lithium-Eisen-Phosphat) setzt und die NCM-Technologie (Nickel, Kobalt, Mangan) komplett aus seiner Modellpalette streicht. BYD, hinter dem der legendäre US-Investor Warren Buffet mit einem Anteil von 21 % steht, ist nach Tesla die zweitgrößte Elektrofahrzeugmarke und beliefert auch andere Autohersteller mit seiner Batterietechnologie. Das in Shenzen ansässige Unternehmen preist seine "Blade"-Technologie nicht nur als deutlich billigere Option an, sondern macht auch viel Werbung für die Sicherheit von LFP im Vergleich zu ternären Chemien, insbesondere solchen mit hohem Nickel- und niedrigem Kobaltgehalt, die ein höheres Brandrisiko bergen. Der BYD-Vorsitzende Wang Chuanfu sagte der South China Morning Post: "Im vergangenen Jahr wurden in China etwa 124 Vorfälle von NEVs mit Rauchentwicklung registriert." "Einige Branchenteilnehmer haben sich irrationalerweise auf NCM-Batterien gestürzt, \[um\] einer immer höheren Reichweite hinterherzujagen, auf Kosten von Stabilität und Sicherheit." BYDs Blade-Batteriepacks erreichen die höchste Energiedichte unter den aktuellen LFP-Autos, was ihren größten Nachteil - geringe Reichweite und lange Ladezeiten - deutlich verbessert.
