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Tesla verliert Marktanteile in China drastisch

Absatz bricht ein, während Konkurrenz wie BYD rasant wächst

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Tesla verliert Marktanteile in China drastisch

Tesla verzeichnet in China einen deutlichen Rückgang bei den Neuzulassungen im Februar. Laut Zahlen der China Passenger Car Association (PCA) wurden nur 30.668 Fahrzeuge neu zugelassen, was einem Rückgang von 49 Prozent im Vergleich zum Vormonat entspricht. Dies setzt die Aktien des Elektroautobauers unter Druck. Im vorbörslichen Handel an der Wall Street fiel der Kurs um 2,6 Prozent.

Die Absatzschwäche setzt sich für Tesla damit weiter fort. Bereits im Januar waren die Verkaufszahlen in Europa und Kalifornien rückläufig. In China hatte das Unternehmen mit 63.238 Neuzulassungen im ersten Monat des Jahres noch vergleichsweise gut abgeschnitten. Der chinesische Markt für Elektrofahrzeuge wächst hingegen unaufhaltsam. Nach Angaben der PCA stieg der Absatz von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben im Februar um 82 Prozent. Marktführer BYD konnte seine Verkäufe auf über 318.000 Elektro- und Hybridfahrzeuge steigern, was einem Plus von 161 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht.

Mehrere Faktoren tragen zu den schwachen Zahlen Teslas bei. Einer davon ist der bevorstehende Modellwechsel des Model Y, das wichtigste Fahrzeug des Herstellers. Die überarbeitete Variante soll in China erst ab März ausgeliefert werden. Dies führt dazu, dass viele potenzielle Käufer zunächst abwarten. Gleichzeitig wird die Produktion in der Gigafactory Shanghai umgestellt, was ebenfalls Auswirkungen auf die Verkaufszahlen haben könnte.

Zusätzlich verschärft der wachsende Wettbewerb in China die Situation für Tesla. Unternehmen wie BYD, Li Auto oder Xpeng gewinnen auf ihrem Heimatmarkt weiter Marktanteile. Diese Entwicklung setzt den US-Autobauer unter Zugzwang. Der zunehmende Konkurrenzdruck spiegelt sich auch im Aktienkurs wider, der in den letzten Monaten stark nachgegeben hat.

Tesla hatte bereits im Jahr 2024 mit Absatzproblemen zu kämpfen. Erstmals wurden weniger Fahrzeuge verkauft als im Vorjahr, zudem blieben die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen der Analysten zurück. BYD lag mit 1,76 Millionen verkauften Fahrzeugen nur knapp hinter Tesla. Besonders in China war 2024 ein schwieriges Jahr für den Autobauer. Die Auslieferungen aus der Gigafactory Shanghai gingen erstmals seit Beginn der Massenproduktion im Jahr 2020 zurück. Dies ist ein weiteres Zeichen für den zunehmenden Wettbewerb durch lokale Anbieter und eine weltweit nachlassende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen.

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