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Tesla-Mitarbeiter warten weiter auf Model Q

Keine Neuigkeiten zum günstigeren Modell trotz Musks früherer Versprechen

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Tesla-Mitarbeiter warten weiter auf Model Q

Die Mitarbeiter von Tesla in Grünheide wurden bei einer Betriebsversammlung erneut enttäuscht, als Werksleiter André Thierig keine Neuigkeiten zum lang erwarteten Model Q verkünden konnte. Ein Mitarbeiter hatte gegen Ende der Versammlung die Frage gestellt, ob im Januar Informationen zu dem günstigeren Fahrzeugmodell bekannt gegeben würden. Doch Thierig verneinte dies mit einem Kopfschütteln, was von der Betriebsratsvorsitzenden Michaela Schmitz bestätigt wurde. Die Belegschaft reagierte enttäuscht, da viele gehofft hatten, das Fahrzeug würde in ihrer Fabrik produziert werden, wie es Tesla-Chef Elon Musk zuvor mehrfach angedeutet hatte.

Im Jahr 2023 hatte Musk in Grünheide angekündigt, ein „sehr großvolumiges, kleineres Auto“ entwickeln zu wollen, das idealerweise in der deutschen Fabrik hergestellt werden solle. Im darauffolgenden Jahr bekräftigte Musk dieses Versprechen bei einem erneuten Besuch in Brandenburg. Doch Ende Oktober 2024 folgte die Ernüchterung, als Musk in einem Gespräch mit Investoren äußerte, dass ein Modell für 25.000 Dollar „sinnlos“ sei und er eine solche Entwicklung als „dumm“ bezeichnete.

Trotz dieser Aussagen flammten kurz vor der Betriebsversammlung neue Spekulationen auf. Grund dafür war ein Treffen zwischen dem Leiter der Investor-Relations-Abteilung von Tesla und der Deutschen Bank. Ein angebliches Dokument der Bank deutete darauf hin, dass das Model Q bereits im ersten Halbjahr 2025 auf den Markt kommen könnte und zu einem Preis von weniger als 30.000 Dollar erhältlich sein sollte. Diese Gerüchte ließen die Hoffnung bei vielen Mitarbeitern in Grünheide erneut aufleben, doch das Management erwähnte das Thema während der Versammlung nicht.

Thierig versuchte, den Mitarbeitern einen kleinen Ausblick zu geben, indem er ankündigte, Anfang Januar eine weitere Veranstaltung abzuhalten, bei der Informationen zum Start ins neue Jahr bekannt gegeben werden sollen. Er blieb jedoch vage und sprach lediglich von einem „herausforderungsvollen, aber ereignisreichen Jahr“. Die genauen Pläne des Unternehmens für die europäische Fabrik und die mögliche Produktion eines günstigeren Tesla-Modells bleiben somit weiterhin unklar.

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