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Tesla erhält Genehmigung in Arizona

Neue Zulassung unterstützt den geplanten Ausbau autonomer Mobilitätsdienste

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Tesla erhält Genehmigung in Arizona

Tesla hat in den USA einen weiteren Fortschritt auf dem Weg zu kommerziellen Mobilitätsdiensten erzielt. Der Elektroautohersteller erhielt von der Verkehrsbehörde des Bundesstaats Arizona die Genehmigung, eine Ride-Hailing-Plattform zu betreiben. Diese Zulassung gilt als wichtiger Baustein für den später geplanten Einsatz von Robotaxis. Der Antrag war Mitte November als Transportation Network Company eingereicht und zu Wochenbeginn freigegeben worden. Für vollständig autonome Fahrdienste sind jedoch zusätzliche Genehmigungen notwendig. Zuvor hatte ein US-Nachrichtensender über den Vorgang berichtet.

Der Vorgang fällt in eine Phase, in der Tesla seine Ambitionen im Bereich autonomer Mobilität intensiviert. In Phoenix lagen bereits im Sommer Anträge vor, um autonome Fahrten sowohl mit als auch ohne Sicherheitsfahrer testen zu dürfen. Parallel dazu läuft in Austin ein Pilotprojekt mit Safety Valets und Remote-Operatoren. Zusätzlich betreibt das Unternehmen im Raum San Francisco einen klassischen Fahrdienst, der weitere Praxiserfahrungen ermöglicht.

Noch vor Jahresende soll in Austin auf den Einsatz von Sicherheitsfahrern verzichtet werden. Bis Ende 2026 plant Tesla, kommerzielle Robotaxi-Dienste in mehreren US-Städten zu starten, wobei Phoenix eine Schlüsselrolle einnimmt. Die Technologie bleibt jedoch umstritten. Daten der US-Behörde NHTSA zeigen, dass Tesla-Fahrzeuge mit automatisierten Systemen seit Beginn des Texas-Piloten in sieben gemeldete Unfälle verwickelt waren. Die Diskussion über die Sicherheit begleitet die technische Entwicklung weiter.

Während Tesla Fortschritte verzeichnet, sind Wettbewerber bereits deutlich weiter. In Phoenix betreibt Waymo eine umfangreiche autonome Flotte und meldet landesweit mehr als zehn Millionen vollständig fahrerlose Fahrten. In China erweitert Baidu sein Apollo-Go-Netz in hohem Tempo. Für das dritte Quartal 2025 wurden rund 3,1 Millionen vollautonome Fahrten gemeldet, was einer Verdreifachung im Jahresvergleich entspricht. Der globale Wettbewerb zeigt die Dynamik eines Marktes, der kurz vor der Kommerzialisierung größerer Flotten steht.

Tesla-Chef Elon Musk äußerte sich zuletzt weiterhin zuversichtlich. Auf einer Hauptversammlung erklärte er, autonomes Fahren stehe kurz vor dem Durchbruch und werde künftig Tätigkeiten wie Schreiben oder Schlafen während der Fahrt ermöglichen. Voraussetzung sei jedoch ein sehr hohes Sicherheitsniveau, das das System dauerhaft erreichen müsse.

Die Aktie des Unternehmens schloss den vorherigen Handelstag an der Nasdaq mit einem Minus von knapp zwei Prozent bei 401,24 US-Dollar. Nachbörslich gab der Kurs um weitere 0,7 Prozent nach. Anleger reagierten damit zurückhaltend auf die jüngsten Entwicklungen im Bereich autonomer Mobilitätsdienste.

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