Telefonica verkauft Mehrheitsanteile an Glasfasterunternehmen in Kolumbien
Das spanische Unternehmen kann so seine Schulden um rund 200 Mio. Euro senken.

Auch wenn die wichtigsten Verbindungen menschliche Verbindungen sind, ändern sich die Zeiten, und die Technologie wird im Leben der Menschen immer präsenter. Und Telefonica (NYSE: TEF) glaubt, dass es die Menschen sind, die der Technologie einen Sinn geben. Das Unternehmen strebt danach, diese Verbindungen anzubieten und die gesamte Gesellschaft zu digitalisieren. Daher schließt es sich schnell der Agenda 2030 der Vereinten Nationen an, die die entscheidende Rolle von Innovation, Technologie und Kommunikation bei der Bewältigung der großen Herausforderungen der Menschheit hervorhebt. In seinem Bestreben, weiterhin wertvolle Lösungen anzubieten, hat sich das Unternehmen verpflichtet, seine Vermögenswerte zu verkaufen, um seine Schulden zu verringern. Dazu gehört auch der Verkauf der Telxius-Mobilfunkmasten an American Tower im Wert von 6,2 Milliarden Euro, der Anfang dieses Jahres stattfand. Durch den Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung an seinem Glasfasernetz in Kolumbien will der spanische Telekommunikationsbetreiber außerdem seine Schulden um 200 Millionen Euro reduzieren. Im Gegenzug kann es den Fonds KKR vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen aufkaufen. Das Glasfasernetz des Unternehmens in Kolumbien hat einen Wert von rund 500 Millionen Dollar. Doch wie Hunderte von Unternehmen sah sich auch der Betreiber aufgrund der Auswirkungen der Pandemie mit Wachstumsproblemen konfrontiert. Daher sucht das Unternehmen schnell nach Partnerschaften und Investoren für seine anderen Geschäftsbereiche. Das Unternehmen betreut mehr als 344 Millionen Kunden in 13 Ländern. Die jüngste Erneuerung der Allianz mit CAF ist die banco de desarrollo de América Latina, die bis 2022 läuft. Sie zielt darauf ab, das Post-COVID-Szenario durch die Bildung öffentlich-privater Konsortien zur Förderung des wirtschaftlichen und sozialen Aufschwungs zu katalysieren. Darüber hinaus unterstützt das Bündnis die Nutzung digitaler Infrastrukturen und Technologien und soll auch die Umsetzung der Agenda 2030 erheblich beschleunigen. In der Zwischenzeit verändert sie kontinuierlich ihre DNA, indem sie sich selbst erneuert. Sie hat neue 5G-Netze eingerichtet, die Kupferleitung schrittweise abgeschafft, die Glasfaser zu einem Massenprodukt gemacht und ihre Geschäftsmodelle mit neuen Technologien diversifiziert. Zu seiner neuen Identität gehören auch Flexibilität und Einfachheit, um moderner zu sein.
