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Technologie treibt Japans Börsen zu neuen Höhen

US-Zölle belasten Chinas Märkte und schwächen den Yuan

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Technologie treibt Japans Börsen zu neuen Höhen

Die asiatischen Börsen verzeichneten gestern deutliche Kursgewinne, angetrieben von einem starken Technologiesektor. Der Nikkei-Index in Tokio legte um 2,1 Prozent zu und erreichte 39.306 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index stieg ebenfalls um 1,6 Prozent auf 2.757 Zähler. Diese Entwicklung wurde maßgeblich durch die starke Performance von Technologieaktien an der Wall Street unterstützt, die über Nacht erhebliche Zuwächse im Halbleitersektor verzeichnet hatten.

Japanische Technologiewerte profitierten spürbar von diesem Aufschwung. Die Aktien von Tokyo Electron, einem führenden Anbieter von Chipausrüstungen, stiegen um 4,1 Prozent und trugen 95 Punkte zum Anstieg des Nikkei-Indexes bei, der insgesamt um fast 671 Punkte zulegte. SoftBank Group, ein Investor mit Fokus auf künstliche Intelligenz, konnte um 3,7 Prozent zulegen. Auch Advantest, ein Hersteller von Chip-Testgeräten, verzeichnete ein Plus von drei Prozent. Die Kursgewinne waren breit gestreut, was auf eine verbesserte Stimmung der Anleger hinweist. In der Vorwoche war der japanische Aktienmarkt noch von Unsicherheiten im Zusammenhang mit angekündigten Zollerhöhungen belastet.

In China hingegen belasteten Sorgen über mögliche weitere US-Zölle die Märkte. Der chinesische Yuan sank auf ein 13-Monats-Tief. Dennoch konnte sich die Börse in Shanghai leicht erholen und verzeichnete einen Anstieg von 0,2 Prozent auf 3.371 Punkte. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stagnierte jedoch bei 3.947 Punkten. Der Hang Seng in Hongkong gab leicht nach, und die Blue Chips vom Festland verzeichneten einen Rückgang von 0,3 Prozent.

Die jüngsten Spannungen zwischen den USA und China tragen weiterhin zur Unsicherheit bei. Der designierte US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende gefordert, dass die Brics-Staaten, einschließlich China, keine alternative Währung unterstützen, da sonst Strafzölle von 100 Prozent drohten. Diese Drohung lastete auf den chinesischen Märkten und verstärkte die Besorgnis der Anleger.

Am Rohstoffmarkt blieben die Ölpreise stabil und bewegten sich nahe ihrer Zweiwochentiefs. Die Rohölsorte Brent notierte unverändert bei 71,93 Dollar pro Barrel, während das US-Öl WTI mit 68,15 Dollar pro Barrel ebenfalls kaum verändert blieb. Insgesamt spiegelten die Bewegungen an den Märkten die derzeitigen Unsicherheiten und die unterschiedlichen wirtschaftlichen Dynamiken in Asien wider.

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