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Tech-Stars im Schatten der Giganten

Die aufstrebenden Unternehmen der zweiten Reihe erobern die Börsenbühne und beeindrucken Investoren

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Tech-Stars im Schatten der Giganten

Das Jahr 2023 hat zweifellos den Aufstieg der "Magnificent Seven" als Performance-Treiber der Börsen geprägt, wobei diese sieben Technologiegiganten, nämlich <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AMSFT">Microsoft, Nvidia, Apple, Alphabet, Meta, Amazon und Tesla, die US-Indizes dominierten. Mit einem beeindruckenden Gewicht von rund 28 Prozent im S&P 500, dem Index der 500 größten US-Unternehmen, haben sie maßgeblich zu einem Anstieg des Index um insgesamt etwa 18,5 Prozent beigetragen. Dieses Phänomen hat die Börsenwelt in Atem gehalten, und Investoren richteten ihre Aufmerksamkeit hauptsächlich auf diese Giganten.

Doch im November dieses Jahres gab es einen bemerkenswerten Sprint von Unternehmen aus der zweiten Reihe. Der Russell 2000, der die 2000 kleineren US-Unternehmen abbildet, übertraf seit dem 1. November den S&P 500. Während der S&P 500 in diesem Monat einen Anstieg von nur 8,4 Prozent verzeichnete, konnte der Russell 2000 einen beeindruckenden Kursanstieg von 11,6 Prozent verzeichnen. Dies wirft die Frage auf, welche Faktoren diese beeindruckende Performance der "Kleinen" ausgelöst haben.

Die Hauptursache für die anhaltende Outperformance der "Magnificent Seven" in diesem Jahr liegt auf der Hand: Ihre massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) haben ihnen einen klaren Wettbewerbsvorteil verschafft. Insbesondere die Integration von KI in ihren Geschäftsbereichen hat dazu beigetragen, ihre Marktführerschaft zu stärken und die Anleger anzulocken. Dieses Jahr wurde von ChatGPT, einem der ersten bekannten KI-Chatbots, geprägt, der menschenähnliche Gespräche führen kann. KI wird zweifellos zu einem langfristigen Wachstumsmotor, und die "Magnificent Seven" sind bestrebt, in diesem Bereich die Spitzenposition einzunehmen.

Der jüngste Aufschwung von Unternehmen aus der zweiten Reihe kann auf verschiedene Faktoren zurückgeführt werden. Eine Schlüsselrolle spielten dabei positive Quartalsergebnisse und vielversprechende Zukunftsaussichten. Kleinere Unternehmen haben sich insbesondere in diesem Jahr bemüht, ihre Umsatzerwartungen anzupassen, was zu einer gestiegenen Attraktivität für Investoren führte. Darüber hinaus trug die Aussicht auf ein Ende der Zinserhöhungen zur Stärkung der Kurse bei.

Abgesehen von Tesla und Meta, die sich nicht im Depot befinden, haben Investoren auch in zahlreiche innovative Unternehmen aus der zweiten Reihe investiert. Im November haben insbesondere Alfen (+56,1 Prozent), Crowdstrike (+34,1 Prozent) und Sartorius (+25,1 Prozent) beeindruckende Performance gezeigt.

Alfen, ein Unternehmen im Bereich Batteriespeichersysteme und Smart Grid Solutions, verzeichnete im dritten Quartal ein beeindruckendes Umsatzwachstum von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die verbesserte Ebitda-Marge und die positiven Skaleneffekte trugen zu diesem Erfolg bei. Obwohl der Umsatz mit E-Ladesäulen zurückging, deuten erste Anzeichen darauf hin, dass sich dies bald ändern könnte.

Crowdstrike, ein cloudbasiertes Cybersicherheitsunternehmen, erfreute seine Aktionäre mit einem bemerkenswerten Umsatzwachstum und einem beeindruckenden Nettogewinn. Das Unternehmen ist nun seit drei Quartalen in Folge profitabel und verfügt über ausreichend liquide Mittel für zukünftiges Wachstum, insbesondere mit der zunehmenden Verbreitung des Internets der Dinge.

Sartorius, ein bedeutender Zulieferer der Biotechnologiebranche, sah sich während der Coronavirus-Pandemie mit einem explosionsartigen Umsatzwachstum konfrontiert. Obwohl es in diesem Jahr zu einer Korrektur kam, bleibt die langfristige Aussicht vielversprechend. Sartorius verfügt über ein profitables Geschäftsmodell und eine solide Auftragslage, die es von US-Wettbewerbern abhebt.

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