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Südkorea-Crash: Kospi stürzt über 4% ab – Handel gestoppt

Samsung und SK Hynix unter Druck. Bitcoin fällt unter 80.000 Dollar, Gold verliert massiv.

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Südkorea-Crash: Kospi stürzt über 4% ab – Handel gestoppt

Die südkoreanischen Aktienmärkte erlebten am Montag einen dramatischen Einbruch. Der Kospi-Index stürzte um mehr als 4 Prozent ab, während die Kospi-200-Futures sogar um bis zu 5 Prozent nachgaben. Die Turbulenzen waren so heftig, dass die Börsenaufsicht den Handel vorübergehend aussetzen musste.

Besonders hart traf es die Schwergewichte der koreanischen Technologiebranche. Der Chiphersteller SK Hynix verlor 6,66 Prozent, während Samsung Electronics um 5,55 Prozent einbrach. Die Verluste führten die Rückgänge in der gesamten asiatisch-pazifischen Region an und setzten ein deutliches Warnsignal für die globalen Märkte.

Gemischte Signale aus China

Die chinesische Fabrikaktivität zeigte hingegen eine positive Entwicklung. Der Caixin China General Manufacturing PMI stieg im Januar auf 50,3 Punkte, nach 50,1 im Vormonat. Dies war der stärkste Wert seit Oktober und deutet auf eine Expansion der Produktion hin. Hersteller beschleunigten die Fertigung vor den verlängerten Feiertagen zum chinesischen Neujahrsfest.

Trotz der positiven Wirtschaftsdaten aus China blieben die Börsen unter Druck. Der Hongkonger Hang Seng Index fiel um 1,64 Prozent, während der Festland-Index CSI 300 um 0,68 Prozent nachgab. Nur Japans Nikkei 225 konnte sich mit einem Plus von 0,13 Prozent dem negativen Trend entziehen.

Edelmetalle unter massivem Verkaufsdruck

Besonders dramatisch entwickelten sich die Edelmetallmärkte. Gold notierte 5 Prozent niedriger bei 2.612 Dollar je Unze und weitete damit die Verluste vom Freitag aus. Noch härter traf es Silber, das um rund 4 Prozent auf 31,89 Dollar je Unze abstürzte. Am vergangenen Freitag hatte Silber bereits einen historischen Einbruch von etwa 30 Prozent erlebt – die schlechteste Tagesperformance seit 1980.

Auch Bitcoin geriet unter die Räder und fiel erstmals seit April unter die Marke von 80.000 Dollar. Analysten werten dies als klares Zeichen für eine deutlich reduzierte Risikobereitschaft der Anleger nach den massiven Verlusten bei den Edelmetallen.

US-Märkte starten schwach in neuen Monat

Die US-Futures deuteten am Montag auf weitere Verluste hin. Die Dow-Jones-Futures fielen um 143 Punkte oder 0,3 Prozent, während die S&P-500-Futures um 0,6 Prozent nachgaben. Die Nasdaq-100-Futures verloren sogar fast 1 Prozent.

Am Freitag hatte der S&P 500 bereits um 0,43 Prozent auf 6.039,03 Punkte nachgegeben. Der Dow Jones Industrial Average schloss 0,36 Prozent tiefer bei 44.892,47 Punkten. Der technologielastige Nasdaq Composite schnitt mit einem Minus von 0,94 Prozent auf 19.461,82 Punkte am schlechtesten ab. Trotz der Verluste zum Monatsende konnte der S&P 500 im Januar insgesamt noch einen knappen Gewinn verbuchen.

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