SolarWinds stopft verzweifelt Löcher in den Systemen
Der Angriff auf die Systeme des Softwareanbieters stellt auch die Behörden weiterhin vor Probleme.

SolarWinds (NYSE:SWI), das IT-Management-Unternehmen, das im Zentrum des mit Russland in Verbindung stehenden Hackings von US-Behörden steht, hat weitere Fixes für unterstützte und nicht unterstützte Versionen seiner Orion Platform-Produkte herausgebracht. Das Unternehmen hatte bereits angekündigt, am 14. und 15. Dezember Hotfix-Updates für bestimmte Orion Platform-Produkte zu veröffentlichen, um zu verhindern, dass Malware die Schwachstelle für bösartige Aktivitäten nutzt. SolarWinds hat nun Updates für alle Orion-Produkte veröffentlicht und empfiehlt seinen Kunden, die Fixes so bald wie möglich zu installieren. Die SolarWinds-Aktie fällt um 1,5 % auf 15,77 $. Zuvor hatte die Cybersecurity and Infrastructure Security Agency eine Warnung auf ihrer Website veröffentlicht, in der es hieß, dass der Cyberangriff immer noch "Unternehmensnetzwerke auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sowie kritische Infrastrukturen und andere Organisationen des privaten Sektors betrifft."
