Sneakers als Investment: Chancen und Risiken
Die Wertsteigerung von Sneakers: Prominente Kooperationen und begrenzte Auflagen als Schlüssel

Sneakers als lohnende Geldanlage? Während der Pandemie haben viele Interesse gezeigt, aber Vorsicht vor Risiken. Campingliege an Campingliege vor Sportläden, wenn neue trendige Sneakers erscheinen. Bestimmte, seltene Sneakers gelten als Statussymbole.
Sneakers wurden zu beliebten Anlageobjekten. Philipp Kassel gründete 7perplex aus seiner Leidenschaft für trendige Schuhe. Seine Firma versorgt Kunden mit ausgefallenen Modellen. Der Verkaufsstart von Sneakers kann regelrecht zum Hype werden, und Fans sind bereit, hohe Preise zu zahlen. Auf dem Zweitmarkt können sich die Preise mehr als verzehnfachen, wie bei einer Kooperation von Nike und Dior.
Solche immensen Wertsteigerungen sind allerdings die Ausnahme. Normalerweise kosten Sneakers im Laden zwischen 150 und 200 Euro. Auf dem Zweitmarkt können sie auf 300 bis 400 Euro steigen, teils aber auch bis in den niedrigen vierstelligen Bereich.
Zwei Dinge entscheiden über den Wert des Anlageobjekts: Promifaktor und Exklusivität. Große Sportmarken kooperieren mit Top-Athleten oder Luxuslabels. Das Angebot wird künstlich verknappt, um die Nachfrage zu steigern. Aber auch Sneakers ohne Promifaktor können im Wert steigen, wenn sie von Influencern entdeckt werden und die Nachfrage das Angebot übersteigt.
Sneakers als Investment sind jedoch riskant. Ohne Sachverstand kann man sich die Finger verbrennen. Der Markt ist voller Fälschungen. Vorsicht ist geboten. Der Wert von Sneakers kann sich schnell ändern, und es ist nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. Wer in Sneakers investiert, darf sie oft nicht tragen, da das zu einem rapiden Wertverlust führt. Es sei denn, der Träger hat einen großen Namen wie Michael Jordan.
