SK Hynix erwägt US-Tochter für 7-Milliarden-Dollar-KI-Portfolio
Der südkoreanische Chip-Gigant SK Hynix prüft die Gründung einer US-Tochtergesellschaft zur Verwaltung von KI-Investitionen im Wert von 7 Milliarden Dollar. Das Unternehmen, das als wichtiger Nvidia-Zulieferer gilt, reagiert damit auf einen Medienbericht.

SK Hynix, einer der weltweit führenden Hersteller von Speicherchips und strategischer Partner von Nvidia, erwägt verschiedene Maßnahmen zur Bündelung seiner KI-Investitionen. Dies teilte das südkoreanische Unternehmen in einer behördlichen Meldung mit. Im Fokus steht dabei die mögliche Gründung einer US-Tochtergesellschaft.
Milliardenschweres KI-Portfolio im Visier
Laut einem Bericht der südkoreanischen Wirtschaftszeitung Maeil Business könnte die neue Einheit KI-bezogene Vermögenswerte im Gesamtwert von 10 Billionen Won (umgerechnet 6,92 Milliarden Dollar) verwalten. Diese Investments werden derzeit von verschiedenen verbundenen Unternehmen der SK Group im Ausland gehalten.
Zu den Assets gehören auch Beteiligungen an dem US-amerikanischen Kernenergieunternehmen TerraPower, das vom <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AMSFT">Microsoft-Gründer Bill Gates mitfinanziert wird. Die Verbindung zwischen Kernenergie und KI ergibt sich aus dem enormen Energiebedarf moderner Rechenzentren für KI-Anwendungen.
Strategische Bedeutung für Nvidia-Partnerschaft
SK Hynix hat sich als unverzichtbarer Zulieferer für Nvidias KI-Chips etabliert. Das Unternehmen produziert hochmoderne HBM-Speicher (High Bandwidth Memory), die in Nvidias gefragten KI-Beschleunigern zum Einsatz kommen. Die geplante Bündelung der KI-Investitionen könnte die strategische Position des Konzerns weiter stärken.
Vorsichtige Formulierung nach Medienberichten
In seiner offiziellen Stellungnahme betonte SK Hynix, dass verschiedene Optionen "in Betracht gezogen" würden. Das Unternehmen vermied es bewusst, von konkreten Plänen zu sprechen. Diese vorsichtige Formulierung deutet darauf hin, dass sich das Projekt noch in einer frühen Prüfungsphase befindet.
Die Entscheidung für eine US-Ansiedlung würde SK Hynix näher an seine wichtigsten Kunden und Partner im Silicon Valley bringen und den Zugang zum amerikanischen KI-Markt erleichtern.
