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Silicon Valley Bank kämpft um das Vertrauen seiner Kunden

Wie das Debakel der Silicon Valley Bank das Vertrauen der Anleger erschüttert hat

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Silicon Valley Bank kämpft um das Vertrauen seiner Kunden

Silicon Valley Bank (SVB) hat nach einer Kapitalerhöhung in Höhe von 1,75 Milliarden US-Dollar einen Kurssturz von 60 Prozent erlebt. Das Unternehmen hat aufgrund des Verkaufs eines 21 Milliarden US-Dollar schweren Verlustanleihen-Portfolios einen Defizit von 1,8 Milliarden US-Dollar im Balance-Sheet, das die Kapitalerhöhung notwendig gemacht hat. Einige Start-ups, die von SVB betreut werden, raten ihren Gründern aus Vorsichtsgründen dazu, ihr Geld abzuziehen. Inzwischen versucht das Unternehmen, seine Kunden zu beruhigen. CEO Gregory Becker hat bereits bei einigen Kunden angerufen, um ihnen zu versichern, dass ihr Geld bei SVB sicher ist. Allerdings gibt es auch Meldungen, dass Überweisungen an vier Kunden möglicherweise verzögert werden könnten.

SVB ist ein wichtiger Geldgeber für Start-ups, die Bankpartner für fast die Hälfte der US-amerikanischen Venture-backed-Technologie- und Healthcare-Unternehmen sind, die 2022 an Börsen notiert wurden. Der Zusammenbruch der SVB-Aktie hat dazu geführt, dass der S&P 500 Bankenindex um 80 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung verloren hat. Der Zusammenbruch von SVB hat die Anleger in der Branche beunruhigt und die Bedenken über systemische Risiken im Sektor erhöht.

Inzwischen plant das Unternehmen, in kürzerfristige Schulden zu investieren und seine langfristigen Schulden auf 30 Milliarden US-Dollar zu verdoppeln. Laut SVB CEO Becker werden diese Maßnahmen ergriffen, da erwartet wird, dass die Zinsen weiter steigen werden und die öffentlichen und privaten Märkte unter Druck stehen werden. Das Unternehmen erwartet auch einen Rückgang des Nettozinsüberschusses um mehr als 30 Prozent in diesem Jahr, was höher ist als die ursprünglich prognostizierten 15 Prozent. Die Analysten des Brokerage-Unternehmens Wedbush Securities glauben jedoch, dass SVB trotz der jüngsten Bedenken erhebliche Einnahmen aus dem Verkauf von Wertpapieren und Kapitalerhöhungen erzielt hat und sich nicht in einer Liquiditätskrise befindet.

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