ANZEIGE

Shangri-La-Dialog 2026: Die wichtigsten Zitate zu Verteidigung und Asien-Pazifik

Beim führenden Verteidigungsgipfel Asiens sprachen hochrangige Vertreter Klartext zu Verteidigungsausgaben, Multilateralismus und regionaler Sicherheit.

•• 3 Min
Shangri-La-Dialog 2026: Die wichtigsten Zitate zu Verteidigung und Asien-Pazifik

Beim IISS Shangri-La-Dialog 2026 haben Verteidigungsminister, Generäle und Diplomaten aus aller Welt ihre Positionen zu den drängendsten Sicherheitsfragen unserer Zeit dargelegt. CNBC zeichnete die markantesten Aussagen des führenden Verteidigungsgipfels Asiens auf. Die Bandbreite der Themen reichte von steigenden Verteidigungsausgaben über den Taiwan-Konflikt bis hin zur Zukunft der regelbasierten internationalen Ordnung.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth setzte beim Gipfel klare Signale in Richtung der Verbündeten Washingtons. „Verbündete, die sich weigern, ihren Beitrag zu leisten und ihren Teil der Last für unsere kollektive Verteidigung zu tragen, werden mit einer deutlichen Veränderung unserer Zusammenarbeit konfrontiert werden", sagte Hegseth. Gleichzeitig bekräftigte er den Anspruch der USA in der Region: „Amerika ist eine pazifische Nation, und wir bestehen darauf, dass China unsere langjährige Position in der Region respektiert."

Die niederländische stellvertretende Ministerpräsidentin und Verteidigungsministerin Dilan Yesilgoz-Zegerius wählte eine besonders eindringliche Metapher, um die Dringlichkeit höherer Verteidigungsausgaben zu unterstreichen: „Sie haben die Wahl: Entweder stehen Sie auf der Speisekarte oder Sie sitzen mit am Tisch. Und wenn Sie Ihre Verteidigungsausgaben nicht erhöhen und nicht sicherstellen, dass Sie auch Ergebnisse liefern, dann werden Sie auf der Speisekarte stehen."

Verteidigungsausgaben und kollektive Sicherheit

Auch die Philippinen bekräftigten ihren Kurs zu mehr militärischer Eigenständigkeit. Verteidigungsminister Gilberto Teodoro erklärte, sein Land sei „fest entschlossen, seine eigene Widerstandsfähigkeit durch höhere Verteidigungsausgaben zu stärken, indem es sich auf den Erwerb größerer Kapazitäten und wirksamerer Abschreckungsmittel vorbereitet". Gleichzeitig betonte er die Bedeutung von Allianzen: Kein Land könne diese Herausforderungen allein bewältigen.

General Jennie Carignan, Generalstabschefin der kanadischen Streitkräfte, unterstrich ebenfalls die Notwendigkeit multilateraler Zusammenarbeit: „Verteidigung ist ein wichtiger Teil der Aufrechterhaltung unserer individuellen Souveränität als Länder, und die Fähigkeit, sich zusammenzuschließen, um die Kapazitäten des jeweils anderen zu ergänzen, ist unglaublich wichtig. Kein Land kann das alles allein schaffen."

Singapurs Verteidigungsminister Chan Chun Sing mahnte dabei zur Besonnenheit: „Je mächtiger wir sind, desto mehr Anstrengungen müssen wir unternehmen, um andere zu beruhigen, denn letztlich achten die Akteure im Verteidigungssektor nicht nur auf Fähigkeiten, sondern auf Absichten."

Spannungen im Asien-Pazifik-Raum

Besonders kontrovers diskutiert wurde die Lage rund um Taiwan und Chinas Rolle in der Region. Cui Tiankai, ehemaliger stellvertretender Außenminister Chinas, bekräftigte Pekings Position: „Wenn das Ein-China-Prinzip gewahrt bleibt, wenn es keine Einmischung von außen in Chinas Prozess der nationalen Wiedervereinigung gibt, dann wären wir Chinesen auf beiden Seiten der Taiwanstraße vollauf in der Lage, eine Lösung zu finden."

Japans Verteidigungsminister Shinjiro Koizumi wies Vorwürfe des „Neo-Militarismus" gegen sein Land scharf zurück: „Es gibt ein Land, das über ein riesiges Arsenal an Kernwaffen und strategischen Bombern verfügt. Japan besitzt keine dieser Waffen, und dennoch wird Japan als ‚neo-militaristisch' abgestempelt. Ist das nicht seltsam?" Die Philippinen gingen noch weiter: Verteidigungsminister Teodoro warf China vor, „keine Reue für seinen Expansionismus" zu zeigen und gegenüber der eigenen Bevölkerung „in keiner Weise rechenschaftspflichtig" zu sein.

Vietnams Präsident To Lam plädierte für einen ausgewogenen Ansatz in der Region: „Der asiatisch-pazifische Raum ist ein offener Raum, und alle Länder mit legitimen Interessen können eine Rolle dabei spielen, zu Frieden, Stabilität und Entwicklung beizutragen. Was die Region sucht, ist weder die bloße Anwesenheit noch die Abwesenheit einer Großmacht. Was sie sucht, ist verantwortungsvolles Engagement."

Kritik an der globalen Sicherheitsordnung

Mehrere Redner übten deutliche Kritik an den bestehenden internationalen Strukturen. Malaysias Verteidigungsminister Mohamed Khaled bin Nordin beklagte, dass „Verträge, humanitäre Prinzipien und internationale Verpflichtungen missachtet und selektiv interpretiert" würden, „wann immer diese nicht mit geopolitischen Interessen übereinstimmen". Generalmajor Meng Xiangqing von der Nationalen Verteidigungsuniversität der Volksbefreiungsarmee Chinas forderte eine Reform der globalen Sicherheitsgovernance: „Die entwickelten Länder sind überrepräsentiert, während die Entwicklungsländer stark unterrepräsentiert sind."

Australiens stellvertretender Premierminister Richard Marles verteidigte hingegen die regelbasierte Ordnung: „Die globalen Regeln geben einem Land wie Australien, einer Mittelmacht, eine Handlungsfähigkeit, die eine Welt, die allein von Macht und Stärke regiert wird, nicht bietet."

General Carsten Breuer, Generalinspekteur der Bundeswehr, äußerte sich besorgt über ausbleibenden Dialog mit China: „In meinen 42 Jahren als Soldat habe ich noch nie so gefährliche Zeiten erlebt, wie wir sie heute in der Welt erleben." Der ehemalige ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin beschrieb den Shangri-La-Dialog als wichtigen Rahmen für Gespräche zwischen dem „kollektiven Westen" und einem „fragmentierten Asien" – denn ein „kollektives Asien" gebe es nicht mehr.

Shangri-La-Dialog 2026VerteidigungsausgabenAsien-Pazifik SicherheitPete HegsethTaiwan KonfliktMultilateralismusIiss Gipfel

Meistgelesene News

  1. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  2. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  3. XRP-Preisprognose: Was Anleger in den nächsten drei Jahren erwarten
  4. Galeria Karstadt Kaufhof: Beetz stellt Rettungsplan für Warenhauskette vor
  5. Ukraine-Roboterangriff im Donbas deckt Schwachstelle in Putins Kriegsmaschinerie auf

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.