Scottie Resources meldet 6,0 g/t Gold über 21,20 Meter
Hochgradige Bohrintercepts an der Blueberry-Kontaktzone untermauern den Bergbauplan und das Expansionspotenzial des Scottie-Goldmine-Projekts.

Scottie Resources Corp. hat zusätzliche hochgradige Goldintercepts aus der Bohrkampagne 2026 an der Blueberry-Kontaktzone innerhalb des Scottie-Goldmine-Projekts bekannt gegeben. Das straßenzugängliche Projekt umfasst die historische Mine mit 100 Prozent Beteiligung sowie die angrenzende Blueberry-Kontaktzone und liegt 35 Kilometer nördlich von Stewart in der kanadischen Provinz British Columbia.
Die neuesten Bohrergebnisse aus dem Jahr 2026 untermauern nach Unternehmensangaben die Stärke und das Wachstumspotenzial des Goldsystems von Scottie. Sie bestätigen eine breite hochgradige Mineralisation über die Lemoffe-, Blueberry-, Fifi- und Road-Vadensysteme hinweg. Hochgradige Infill-Intercepts bei Lemoffe 1 und Lemoffe 4 stärken das Vertrauen in den bestehenden vorläufigen Wirtschaftlichkeitsbericht (PEA) für den Bergbauplan. Erweiterungen wie Blueberry 5 und Fifi 2 zeigen demnach ein erhebliches Potenzial zur Ressourcenexpansion jenseits der derzeit definierten mineralisierten Hülle auf.
Das Bohrprogramm 2026 am Scottie-Goldmine-Projekt ist abgeschlossen worden. Insgesamt wurden 61.578 Meter in 227 Bohrlochern niedergebracht, wobei die meisten Analysenergebnisse noch ausstehen. Die Ergebnisse dieses Programms werden der aktualisierten Schätzung der Mineralressourcen (MRE) und der Machbarkeitsstudie zugrunde liegen, die beide für die erste Hälfte des Jahres 2027 geplant sind. Die Abbildungen 1 bis 8 veranschaulichen die gemeldeten Bohrungen im Verhältnis zu den modellierten Vadenzonen. Anleger können auf der Unternehmenswebsite www.scottieresources.com ein interaktives 3D-Modell einsehen, das die Verteilung dieser veröffentlichten Bohrungen im Verhältnis zur modellierten Geologie und zu früheren Bohrergebnissen zeigt.
Lemoffe 4 liefert 6,0 g/t Gold über 21,20 Meter
Die breiteste gemeldete Mineralisation stammt aus dem Bohrloch SR26-539 bei Lemoffe 4. Es ergab 6,0 Gramm pro Tonne (g/t) Gold über 21,20 Meter, einschließlich 18,9 g/t Gold über 3,35 Meter und 6,4 g/t Gold über 7,40 Meter. Dieser Abschnitt liegt innerhalb des bestehenden PEA-Bergbauplans von 2025, was nach Angaben des Unternehmens die Grade und Kontinuität der Goldmineralisation bestätigt.
Bei Lemoffe 1 schnitt das Bohrloch SR26-513 14,4 g/t Gold über 8,00 Meter, einschließlich 24,1 g/t Gold über 3,75 Meter. Auch dieser Abschnitt befindet sich innerhalb des bestehenden PEA-Bergbauplans im oberen Bereich von Lemoffe 1. Ergänzend meldete dasselbe Bohrloch 2,1 g/t Gold über 6,00 Meter bei Lemoffe 4.
Blueberry 5 und Fifi 2 zeigen Expansionspotenzial
Hochgradige Goldintercepts erweitern die Zone Blueberry 5. Das Bohrloch SR26-495 ergab 9,8 g/t Gold über 9,00 Meter, einschließlich 62,8 g/t Gold über 1,00 Meter, etwa 75 Meter im unteren Teil der Blueberry-5-Vade. Ebenso schnitt das Bohrloch SR26-502 19,9 g/t Gold über 3,00 Meter und erweiterte die Vade um etwa 20 Meter auf der gegenüberliegenden Seite des SR26-495-Intercepts. Beide Ergebnisse belegen laut Unternehmen das Potenzial, hochgradige Mineralisation zum aktualisierten Ressourcenbestand hinzuzufügen.
Bei Fifi 2 setzt sich die hochgradige Mineralisation fort. Das Bohrloch SR26-499 schnitt 11,7 g/t Gold über 3,65 Meter, einschließlich 20,3 g/t Gold über 1,70 Meter, etwa 35 Meter außerhalb des nächsten Durchstoßpunkts. Das Bohrloch SR26-495 ergab zudem 11,6 g/t Gold über 2,00 Meter entlang von etwa 115 Meter einfällend unterhalb des vorherigen tiefsten Durchstoßpunkts. Nach Einschätzung des Unternehmens demonstriert dies weiterhin das erhebliche Aufwärtspotenzial dieser Vade.
Weitere Goldintercepts bei Blueberry 2, Road 1 und Lemoffe 3
Zusätzliche Goldintercepts wurden über die Zonen Blueberry, Road und Lemoffe gemeldet. Das Bohrloch SR26-548 ergab 9,3 g/t Gold über 5,10 Meter, einschließlich 31,2 g/t Gold über 1,10 Meter, bei Blueberry 2 innerhalb der vorgeschlagenen PEA-Tagebauhülle. Das Bohrloch SR26-502 lieferte 7,3 g/t Gold über 4,00 Meter bei Road 1, ebenfalls innerhalb der vorgeschlagenen PEA-Tagebauhülle, einschließlich 12,0 g/t Gold über 1,00 Meter. Das Bohrloch SR26-549 schnitt 5,7 g/t Gold über 5,85 Meter, einschließlich 11,3 g/t Gold über 1,45 Meter, im oberen Bereich von Lemoffe 3.
Dr. Thomas Mumford, Präsident und CEO von Scottie Resources, kommentierte die Ergebnisse: "Diese neuesten Ergebnisse zeigen die starke Kombination aus Grade, Breite und Kontinuität bei Lemoffe auf und untermauern das Vertrauen in den bestehenden Bergbauplan sowie die Umwandlung von inferred-Ressourcen vor der Machbarkeitsstudie." Weiter erklärte er: "Ebenso ermutigend sind hochgradige Intercepts mit großem Potenzial jenseits des aktuellen Bergbaudesigns, die weiteres Ressourcenwachstumspotenzial hervorheben. Da ein wesentlicher Teil unserer Bohrergebnisse aus 2026 noch aussteht, sehen wir erhebliche Möglichkeiten, die Wirtschaftlichkeit der Mine in der Machbarkeitsstudie weiter zu verbessern."
Weitere Explorationsaktivitäten im Goldkorridor von British Columbia
Der Blick auf vergleichbare Projekte in der Region zeigt, dass in British Columbia derzeit mehrere Unternehmen ihre Ressourcen verdichten und erweitern. Bereits am 15.06.2026 berichtete aktien.news, dass Spanish Mountain Gold neue Analyseergebnisse aus acht Diamantbohrlöchern seines laufenden Bohrprogramms 2025–2026 im Cariboo Gold Corridor veröffentlichte. Das im März 2026 begonnene Machbarkeits-Bohrprogramm umfasste damals rund 28.500 abgeschlossene Bohrmeter, davon 13.400 Meter im geplanten 60.000-Meter-Programm der Machbarkeitsstudie 2026.
Am 14.07.2026 meldete aktien.news, dass Spanish Mountain Gold sieben weitere Diamantkernbohrungen veröffentlichte und damit die Orca-Verwerfung deutlich erweiterte. Zu diesem Zeitpunkt waren rund 17.143 Meter des auf 60.000 Meter angelegten Programms abgeschlossen. Am 08.10.2026 folgte der Bericht über Analysen für 28 Diamantbohrungen, wobei die wichtigste Interzeption aus Bohrung 26-DH-1414 stammte: 295,5 Meter mit 0,54 g/t Gold ab einer Tiefe von 41,0 Metern, darin ein höherwertiges Intervall von 107,0 Metern mit 0,93 g/t Gold ab 170,0 Metern Tiefe.
Ein weiteres Beispiel aus der Region lieferte Canagold Resources. Wie aktien.news am 23.10.2026 berichtete, veröffentlichte das Unternehmen Assay-Ergebnisse aus drei weiteren Bohrlochdurchdringungen seines abgeschlossenen 14-Bohrungen-Programms zur Ressourcenverdichtung und -erweiterung am zu 100 Prozent gehörenden New Polaris Gold Project im nordwestlichen British Columbia. Das Programm umfasste insgesamt 7.277 Meter Bohrfortschritt. In der Bohrung NP26-08 wurden 52,8 g/t Gold und 0,83 Prozent Antimon über 4,64 Meter gemeldet.
Die Bohrergebnisse stützen zwei Ziele des Unternehmens gleichzeitig
Für Anleger ist vor allem relevant, dass Scottie Resources mit den aktuellen Intercepts zwei Ziele gleichzeitig verfolgt: die Bestätigung bereits modellierter Mineralisation innerhalb des bestehenden Bergbauplans und die Erweiterung der mineralisierten Hülle darüber hinaus. Die Infill-Bohrungen bei Lemoffe 1 und Lemoffe 4 liegen innerhalb des PEA-Bergbauplans von 2025 und stützen damit die dort angesetzten Annahmen. Die Erweiterungen bei Blueberry 5 und Fifi 2 liegen dagegen außerhalb des aktuellen Designs und könnten bei entsprechender Bestätigung zusätzliche Ressourcen erschließen.
Zu beachten ist, dass die meisten Analyseergebnisse des 61.578-Meter-Programms noch ausstehen. Die Aktie von Explorationsunternehmen reagiert erfahrungsgemäß stark auf Bohrergebnisse und Ressourcenaktualisierungen, weshalb Anleger die weiteren Meldungen und die geplante Aktualisierung der Mineralressourcenschätzung im Auge behalten sollten. Die hier genannten Ergebnisse sind Bohrergebnisse und keine wirtschaftliche Bewertung des Projekts; eine solche soll erst mit der Machbarkeitsstudie vorliegen. Das Unternehmen weist zudem darauf hin, dass die gemeldeten Längen ungeteilte Bohrlängen darstellen.
Die aktualisierte Ressourcenschätzung und die Machbarkeitsstudie sind für 2027 geplant
Das Bohrprogramm 2026 ist abgeschlossen, die Auswertung läuft. Die verbleibenden Analysenergebnisse werden in die aktualisierte Schätzung der Mineralressourcen einfließen. Diese MRE sowie die Machbarkeitsstudie sind nach Angaben des Unternehmens für die erste Hälfte des Jahres 2027 geplant. Beide Dokumente sollen die Grundlage für die weitere wirtschaftliche Bewertung des Projekts bilden. Bis dahin will das Unternehmen die Ergebnisse der noch ausstehenden Bohrungen veröffentlichen und die Umwandlung von inferred-Ressourcen in höhere Kategorien vorantreiben.
Diese Fachbegriffe helfen beim Einordnen der Meldung
- Gramm pro Tonne (g/t): Maßeinheit für den Goldgehalt im Gestein und damit für die Konzentration des Edelmetalls in einer Probe.
- Infill-Bohrung: Bohrung innerhalb einer bereits bekannten mineralisierten Zone, mit der die Datendichte erhöht und das Vertrauen in die Ressourcenschätzung gestärkt wird.
- PEA (vorläufiger Wirtschaftlichkeitsbericht): Frühe Studie zur wirtschaftlichen Machbarkeit eines Bergbauprojekts, die auf vorläufigen Annahmen beruht.
- MRE (Mineralressourcenschätzung): Schätzung der Menge und Qualität der im Boden vermuteten mineralisierten Ressourcen eines Projekts.
