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Schwächelnder DAX startet in die Woche mit Verlusten

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Schwächelnder DAX startet in die Woche mit Verlusten

Der DAX hat zum Wochenstart anfängliche Gewinne nicht halten können und ist im Verlauf ins Minus gerutscht. In der Spitze war er auf 18.549 Zähler gestiegen, der Schlussstand lag jedoch bei 18.320 Punkten und damit nahe dem Tagestief von 18.309 Zählern. Der Tagesverlust betrug somit 0,53 Prozent. Am Freitag hatte der Index dank einer steigenden Wall Street noch 0,65 Prozent zugelegt und bei 18.417 Punkten geschlossen. Insgesamt sucht der deutsche Leitindex vor wichtigen US-Zahlen weiterhin seine Richtung. Der MDAX der mittelgroßen Unternehmen gab hingegen nur leicht um 0,1 Prozent nach.

In dieser Woche stehen mehrere bedeutende Ereignisse an, die das Börsengeschehen beeinflussen könnten. Neben den anstehenden Quartalszahlen der großen US-Technologieunternehmen findet am Mittwoch die Zinssitzung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) statt. Zum Wochenausklang werden zudem die offiziellen Arbeitsmarktdaten veröffentlicht. Die Berichtssaison läuft sowohl in den USA als auch in Deutschland weiter. Besondere Aufmerksamkeit richten Anleger auf die Berichte von <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AMSFT">Microsoft am Dienstag, Meta am Mittwoch sowie Apple und Amazon am Donnerstag nach Börsenschluss. Die hohen Erwartungen an diese Unternehmen sind aufgrund der gestiegenen Bewertungen besonders ausgeprägt. Die vergangene Woche hatte gezeigt, dass verfehlte Erwartungen, wie bei Alphabet und Tesla, die Märkte stark unter Druck setzen können.

Unter den Einzelwerten im DAX verzeichnete die Merck-Aktie einen Anstieg von über drei Prozent und stand damit an der Spitze. Das Unternehmen hob seine Prognose für 2024 aufgrund der starken Performance in den Bereichen Healthcare und Electronics leicht an. Analysten lobten die positiven Aussichten und das starke zweite Quartal der Darmstädter. Auch an der Wall Street war das Bild uneinheitlich. Die großen Indizes fanden keine klare Richtung, und anfänglich höhere Gewinne an der Nasdaq schmolzen zusammen. Der Dow Jones gab leicht um 0,1 Prozent nach, während der S&P-500 um 0,2 Prozent zulegte.

Der US-Fastfood-Konzern McDonald's musste im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang verzeichnen, den ersten seit fast vier Jahren. Der Umsatz sank leicht von 6,50 auf 6,49 Milliarden Dollar und verfehlte damit die Erwartungen der Analysten. Auch das operative Ergebnis schrumpfte um rund 6 Prozent auf 2,92 Milliarden Dollar. Trotz dieser Rückschläge legte die Aktie zu und notiert aktuell über 260 Dollar. Die Analysten der UBS blieben optimistisch und stuften die Aktie weiterhin mit "Buy" ein, wobei sie ein Kursziel von 305 US-Dollar festlegten.

Der Euro hat im Handel gegenüber dem US-Dollar nachgegeben und wurde am späten Nachmittag bei 1,0819 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0817 Dollar fest. Auch die Feinunze Gold verlor an Wert und notiert aktuell bei 2.380 Dollar. Der Ölpreis der Nordseesorte Brent verbuchte ein Minus von 2,2 Prozent und fiel auf 78,78 Dollar je Barrel.

Eine Explosion mit Folgebrand im BASF-Stammwerk in Ludwigshafen verletzte 14 Mitarbeitende leicht. Der Brand wurde inzwischen von der Werkfeuerwehr gelöscht. Volkswagen erhielt vom Bundeskartellamt grünes Licht für den Einstieg beim US-Elektroautobauer Rivian. Aixtron-Aktien setzten sich mit einem Plus von über vier Prozent an die Spitze des MDAX, gefolgt von Stabilus und Hensoldt, die ebenfalls deutliche Kursgewinne verzeichneten.

Aktien der Thyssenkrupp-Tochter Nucera fielen auf ein Rekordtief, während Heineken nach einer Wertberichtigung ebenfalls deutliche Verluste hinnehmen musste. Philips überraschte hingegen mit einer höheren operativen Marge und profitierte von seinem Restrukturierungskurs.

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