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Robuste Konjunktur stützt US-Wirtschaft

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Robuste Konjunktur stützt US-Wirtschaft

In der vergangenen Woche zeigte sich die Wall Street trotz einiger Herausforderungen weiterhin robust. Während robuste Konjunkturdaten und Hoffnungen auf Zinssenkungen sowie Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz (KI) die Märkte stützten, sorgten schwache Geschäftsergebnisse des Chipherstellers Intel für Verunsicherung. Der Dow-Jones-Index und der S&P-500-Index erreichten zwar neue Rekordhöhen, konnten diese jedoch im Tagesverlauf nicht halten. Der Dow schloss letztlich 0,16 Prozent höher, während der S&P-500-Index leicht um 0,1 Prozent nachgab.

Die enttäuschende Prognose von Intel, die keine konkurrenzfähigen Spezialchips für KI-Technologie anbietet, führte zu einem Kurseinbruch von 11,9 Prozent bei Intel-Aktien und zog auch andere Unternehmen im Chipsektor mit nach unten. Dies beeinträchtigte insbesondere den Nasdaq Composite-Index, der um 0,36 Prozent fiel, und den Nasdaq 100, der 0,55 Prozent verlor.

Trotz dieser Rückschläge profitierte der Markt von positiven Konjunkturdaten. Die US-Wirtschaft zeigte sich widerstandsfähig gegenüber hohen Zinsen, mit steigenden Konsumausgaben und Einkommen der Haushalte. Der private Konsum, ein wichtiger Pfeiler der US-Wirtschaft, legte im Dezember um 0,7 Prozent zu, während die Einkommen um 0,3 Prozent stiegen. Der PCE-Kernindex, ein wichtiger Inflationsindikator, sank im Dezember auf eine Jahresteuerungsrate von 2,9 Prozent, die niedrigste seit März 2021.

In Deutschland zeigte der DAX eine positive Entwicklung und schloss mit einem Zuwachs von 0,32 Prozent. Der MDAX der mittelgroßen Werte gewann ebenfalls, mit einem Anstieg von 0,38 Prozent. Allerdings fehlt dem deutschen Markt der hohe Technologiebezug, der die Wall Street antreibt.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hielt die Tür für mögliche Zinssenkungen offen, was die Aktienmärkte positiv beeinflusste. Die EZB bekräftigte ihren datenabhängigen Ansatz, was zu einer leichten Erholung des Euro führte. Die Gemeinschaftswährung wurde zuletzt bei 1,0855 Dollar gehandelt.

Die Ölpreise zogen zum Wochenschluss deutlich an, getrieben von geopolitischen Spannungen und rückläufigen Lagerbeständen in den USA. Ein Angriff auf einen britischen Öltanker im Golf von Aden führte zu einem starken Preisanstieg.

Unternehmensseitig gab es gemischte Nachrichten. Während RWE einen Gewinnrückgang für 2024 erwartet, verzeichnete Sartorius nach Jahreszahlen einen deutlichen Kursanstieg. Die T-Aktie litt unter schwachen Signalen von T-Mobile US, während Bayer-Aktien nach einer negativen Analystenbewertung nachgaben.

International sorgten große Konzerne wie LVMH und Visa für positive Schlagzeilen. LVMH verzeichnete ein weiteres Rekordjahr, und Visa profitierte von gestiegener Konsum- und Reisefreude.

In der EU erlaubt Apple nun alternative App-Marktplätze und Bezahlmethoden auf iPhones, eine Anpassung an das neue EU-Gesetz für Digitale Märkte. Zudem geraten große Tech-Deals, insbesondere im Bereich KI, zunehmend in den Fokus von US-Aufsehern.

Marktberichte

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