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Produktionsstopp bei Stellantis verlängert

Unsicherheiten auf dem Markt zwingen zu weiteren Stillständen im Werk Mirafiori

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Produktionsstopp bei Stellantis verlängert

Die Stellantis-Fabrik in Turin wird weiterhin nicht produzieren. Aufgrund der schwachen Nachfrage nach Elektroautos wird der Produktionsstopp im Werk Mirafiori verlängert. Gewerkschaftsvertreter der FIOM bestätigten, dass die Fließbänder nun bis zum 20. Januar stillstehen werden. Ursprünglich war der Produktionsstopp nur bis zum 5. Januar geplant. Dies wurde aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten bezüglich der Verkäufe von E-Autos in Europa sowie von Luxusfahrzeugen in China und den USA beschlossen.

Stellantis hatte bereits Ende des vergangenen Monats angekündigt, die Produktion in der gesamten Dezemberperiode bis zum 5. Januar auszusetzen. Der Konzern nannte die anhaltenden Unsicherheiten auf den Märkten als Hauptgrund für die Entscheidung. Besonders betroffen ist das Werk in Turin, wo die Nachfrage nach dem elektrischen Fiat 500 sowie den Maserati-Sportmodellen schwach bleibt.

Die Entscheidung, die Produktionspause bis zum 20. Januar zu verlängern, zeigt, wie ernst die aktuelle Marktlage für Stellantis ist. Bereits im Laufe dieses Jahres standen die Bänder in Mirafiori mehrfach still, weil die Nachfrage nach den dort produzierten Fahrzeugen nicht den Erwartungen entsprach. Die wirtschaftliche Lage auf den wichtigsten Absatzmärkten bleibt angespannt, was sich direkt auf die Produktionspläne des Unternehmens auswirkt.

Bislang hat Stellantis noch keine offizielle Stellungnahme zu der Verlängerung des Produktionsstopps abgegeben. Gewerkschaftsvertreter betonen jedoch, dass die Entscheidung auf die unvorhersehbare Marktentwicklung und die schwache Kauflaune der Verbraucher zurückzuführen ist. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Marktlage im kommenden Jahr entwickeln wird und ob weitere Produktionsanpassungen erforderlich sind.

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