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Porsche SE leidet unter schwacher Performance der Beteiligungen

Halbierter Gewinn und sinkende Prognose zeigen Belastungen durch Porsche- und VW-Probleme

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Porsche SE leidet unter schwacher Performance der Beteiligungen

Die Porsche Automobil Holding SE hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, sank das Konzernergebnis nach Steuern auf 1,24 Milliarden Euro – rund die Hälfte des Vorjahreswerts. Der Rückgang steht im Zusammenhang mit den schwachen Ergebnissen der wichtigsten Beteiligungen, insbesondere des Volkswagen-Konzerns und der Porsche AG. Beide Firmen kämpfen derzeit mit den Herausforderungen der Elektromobilitätsstrategie, Verzögerungen bei neuen Modellreihen und einer nachlassenden Nachfrage in China.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis lag bei 1,59 Milliarden Euro, nach 2,48 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Diese Kennzahl gilt für die Porsche SE als zentrale Steuerungsgröße. Wertberichtigungen auf die Beteiligungen sind in dieser Zahl nicht enthalten. Der Vorstand unter Hans Dieter Pötsch bestätigte die bereits im September nach unten korrigierte Jahresprognose. Für das Gesamtjahr erwartet die Holding ein bereinigtes Konzernergebnis zwischen 0,9 und 2,9 Milliarden Euro.

Die Nettoverschuldung belief sich Ende September auf 5,02 Milliarden Euro und ist damit leicht unter dem Wert von 5,16 Milliarden Euro zum Jahreswechsel gesunken. Bis zum Jahresende soll sie in einer Bandbreite zwischen 4,9 und 5,4 Milliarden Euro liegen. Trotz der angespannten Situation bei den Beteiligungen bleibt die finanzielle Lage der Holding damit stabil.

Die Porsche Automobil Holding SE fungiert als Dachgesellschaft der Eigentümerfamilien Porsche und Piëch, die ihre Anteile an der Volkswagen AG und der Porsche AG über die Holding bündeln. Neben den Kernbeteiligungen investiert die SE auch in weitere Technologie- und Mobilitätsunternehmen, unter anderem in den Bereichen 3D-Druck und Verkehrsdatenanalyse. Die Erträge dieser Investitionen konnten den Rückgang aus dem Automobilgeschäft jedoch nicht kompensieren.

Die Entwicklung spiegelt die aktuelle Lage in der deutschen Autoindustrie wider, die sich in einem schwierigen Umfeld zwischen Transformationsdruck, hohen Kosten und schwacher Nachfrage behaupten muss.

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