PicPay plant Börsengang in den USA: 434 Millionen Dollar angepeilt
Die brasilianische Digitalbank PicPay strebt einen Börsengang an der Nasdaq an und will dabei bis zu 434,3 Millionen US-Dollar einsammeln. Das Unternehmen bietet 22,9 Millionen Aktien zu einem Preis zwischen 16 und 19 US-Dollar an.

Die brasilianische Digitalbank PicPay plant einen Börsengang an der US-Technologiebörse Nasdaq und strebt dabei ein Emissionsvolumen von bis zu 434,3 Millionen US-Dollar an. Das in São Paulo ansässige Fintech-Unternehmen bietet rund 22,9 Millionen Aktien zu einem Preis zwischen 16 und 19 US-Dollar pro Stück an.
Zweiter Anlauf nach 2021
Für PicPay ist es der zweite Versuch, an die US-Börse zu gehen. Bereits 2021 hatte das Unternehmen einen Börsengang geplant, diesen jedoch verschoben. Hinter der Digitalbank stehen die brasilianischen Milliardärsbrüder Wesley und Joesley Batista mit ihrer Investmentgesellschaft J&F Investimentos.
Starker Ankerinvestor an Bord
Die auf Lateinamerika spezialisierte Wachstumsbeteiligungsgesellschaft Bicycle Capital fungiert als Ankerinvestor des IPOs und plant, PicPay-Aktien im Wert von 75 Millionen US-Dollar im Rahmen des Angebots zu erwerben. Diese Zusage unterstreicht das Vertrauen institutioneller Investoren in das Geschäftsmodell der brasilianischen Digitalbank.
Renommierte Konsortialbanken
Für die Abwicklung des Börsengangs hat sich PicPay prominente Unterstützung gesichert. Citigroup, BofA Securities und RBC Capital Markets fungieren als gemeinsame globale Koordinatoren für das IPO. Die Aktien sollen unter dem Tickersymbol "PICS" an der Nasdaq gehandelt werden.
Wachsender Fintech-Markt in Brasilien
PicPay ist eine der führenden Digitalbanken in Brasilien und profitiert vom boomenden Fintech-Sektor in Lateinamerikas größter Volkswirtschaft. Mit dem Börsengang will das Unternehmen Kapital für weiteres Wachstum und die Expansion seiner digitalen Finanzdienstleistungen einsammeln.
