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Once Upon a Farm: Jennifer Garners Bio-Startup sammelt 198 Millionen Dollar ein

Das von der Hollywood-Schauspielerin mitgegründete Unternehmen für Bio-Kindernahrung geht erfolgreich an die Börse.

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Once Upon a Farm: Jennifer Garners Bio-Startup sammelt 198 Millionen Dollar ein

Once Upon a Farm, der kalifornische Hersteller von Bio-Kinderlebensmitteln, hat bei seinem Börsengang an der New York Stock Exchange knapp 198 Millionen Dollar eingesammelt. Das von Hollywood-Star Jennifer Garner mitgegründete Unternehmen platzierte rund 11 Millionen Aktien zu je 18 Dollar – genau in der Mitte der anvisierten Preisspanne von 17 bis 19 Dollar pro Aktie.

Die Emission bewertet das in Berkeley ansässige Unternehmen mit etwa 724 Millionen Dollar. Seit Donnerstag werden die Aktien unter dem Ticker-Symbol "OFRM" an der NYSE gehandelt. Goldman Sachs und J.P. Morgan fungierten als federführende Konsortialbanken für den Börsengang.

Vom Start-up zum Börsenkandidaten

Cassandra Curtis und Ari Raz gründeten Once Upon a Farm im Jahr 2015. Zwei Jahre später stiegen Jennifer Garner und John Foraker, ehemaliger CEO der Lebensmittelmarke Annie's, als Mitgründer ein. Das Unternehmen hat sich auf Bio-Produkte für Kinder aller Altersgruppen spezialisiert – von kaltgepressten Fruchtbeuteln über Tiefkühlgerichte bis hin zu Haferriegeln.

Der erfolgreiche Börsengang fügt sich in einen Trend ein: Nach einer mehrjährigen Flaute zeigt der IPO-Markt wieder deutliche Belebungstendenzen. Branchenbeobachter erwarten für 2026 ein Durchbruchsjahr, nachdem sich bereits in der zweiten Jahreshälfte 2025 erste Entspannungszeichen zeigten. Eine aufgestaute Nachfrage und eine Pipeline hochkarätiger Unternehmen treiben diese Entwicklung.

Gesundheitstrend als Wachstumstreiber

Branchenexperten sehen die anhaltende Verlagerung hin zu Bio- und gesundheitsorientierter Ernährung als zentralen Wachstumstreiber. Marken, die auf hochwertige Ernährung und Transparenz bei den Inhaltsstoffen setzen, profitieren besonders von diesem Trend. Once Upon a Farm positioniert sich genau in diesem wachsenden Marktsegment.

Allerdings warnte das Unternehmen in seinem Börsenprospekt vor möglichen Risiken: Handelshemmnisse in Mexiko und Südamerika könnten problematisch werden. Von dort bezieht Once Upon a Farm einen erheblichen Teil seiner Obst- und Gemüse-Rohstoffe. Solche Handelsbeschränkungen könnten zu Engpässen führen und die Kosten in die Höhe treiben.

Analysten mahnen trotz der IPO-Belebung zur Vorsicht: Handelsspannungen könnten weiterhin auf Konsumgüterunternehmen mit grenzüberschreitenden Lieferketten lasten. Für Once Upon a Farm wird es entscheidend sein, wie das Unternehmen diese Herausforderungen in einem zunehmend protektionistischen Handelsumfeld meistert.

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