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Nikkei 225 erreicht Allzeithoch mit 3,97 Prozent Plus

Japanische Aktien profitieren von starken Gewinnen im Immobilien-, Bank- und Textilsektor

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Nikkei 225 erreicht Allzeithoch mit 3,97 Prozent Plus

Die japanischen Aktienmärkte haben am Dienstag eine beeindruckende Rallye hingelegt. Der Leitindex Nikkei 225 schloss mit einem Plus von 3,97 Prozent und erreichte damit ein neues Allzeithoch. Besonders die Sektoren Immobilien, Bankwesen und Textilien trieben die Kurse nach oben.

An der Tokioter Börse überwogen die Gewinner deutlich: 2.790 Aktien legten zu, während nur 817 Titel nachgaben. 211 Werte schlossen unverändert. Diese breite Marktbewegung unterstreicht die positive Stimmung unter den Anlegern.

Sumitomo Electric führt die Gewinnerliste an

Die größten Kursgewinne verzeichnete Sumitomo Electric Industries mit einem spektakulären Plus von 12,51 Prozent auf 7.655 Yen – ebenfalls ein neues Allzeithoch. Der Industriekonzern profitierte von positiven Markterwartungen und starker Nachfrage.

Komatsu, der weltweit bekannte Baumaschinenhersteller, folgte mit einem Anstieg von 11,85 Prozent auf 6.949 Yen. Auch diese Aktie markierte ein neues Rekordhoch. TDK Corp rundete die Top-Drei mit einem Gewinn von 11,43 Prozent auf 2.212,50 Yen ab.

Verlierer des Handelstages

Auf der Verliererseite stand Yamaha Motor mit einem Minus von 10,09 Prozent auf 1.047,50 Yen. Der Motorradhersteller gab deutlich nach. Yamato Holdings verlor 7,49 Prozent auf 1.895,50 Yen, während Denso Corp mit einem Rückgang von 4,09 Prozent auf 2.065 Yen schloss.

Die Nikkei Volatility, die die implizite Schwankungsbreite der Nikkei-225-Optionen misst, stieg um 4,55 Prozent auf 36,32 Punkte. Damit erreichte der Volatilitätsindex ein neues Einmonatshoch – ein Zeichen für erhöhte Unsicherheit trotz der positiven Kursentwicklung.

Rohstoff- und Devisenmärkte

Am Rohstoffmarkt gaben die Ölpreise leicht nach. Brent-Öl zur Lieferung im April fiel um 0,56 Prozent auf 65,93 US-Dollar je Barrel, während US-Rohöl um 0,50 Prozent auf 61,83 Dollar nachgab. Gold hingegen legte deutlich zu: Der Preis für eine Feinunze stieg um 5,34 Prozent auf 4.901,21 US-Dollar.

Am Devisenmarkt gab der US-Dollar leicht nach. Der Kurs des Dollar-Yen-Paares fiel um 0,12 Prozent auf 155,43, während der Euro gegenüber dem Yen um 0,10 Prozent auf 183,59 zulegte. Der US Dollar Index Futures verlor 0,20 Prozent auf 97,30 Punkte.

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