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Nikkei 225 bricht um 3,70 Prozent ein – Tokio unter Druck

Japanische Aktienmärkte verzeichneten am Mittwoch deutliche Verluste, angeführt von Schwäche in Papier, Transport und Kommunikation.

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Nikkei 225 bricht um 3,70 Prozent ein – Tokio unter Druck

Der japanische Leitindex Nikkei 225 hat am Mittwoch zum Handelsschluss in Tokio 3,70 Prozent verloren. Die Verkaufswelle erfasste besonders die Sektoren Papier & Zellstoff, Transport und Kommunikation. Das Marktbild fiel eindeutig negativ aus: An der Tokioter Börse überwogen fallende Aktien die steigenden mit 3.485 zu 268, während 75 Titel unverändert blieben.

Besonders hart traf es Kyowa Kirin Co. Ltd., die um massive 18,31 Prozent oder 500 Punkte auf 2.231 Punkte abstürzten. DOWA Holdings verlor 10,57 Prozent und gab 1.163 Punkte auf 9.842 nach. Sumitomo Metal Mining folgte mit einem Minus von 10,50 Prozent oder 1.260 Punkten auf 10.735.

Auf der Gewinnerseite stach BayCurrent Consulting mit einem Plus von 5,61 Prozent oder 239 Punkten hervor und schloss bei 4.498. ZOZO Inc legte 3,02 Prozent zu und beendete den Handel bei 1.159. Oriental Land Co. Ltd. – bekannt als Betreiber des Tokyo Disneyland – gewann 2,87 Prozent auf 2.794.

Volatilität und Rohstoffe im Blick

Der Nikkei Volatility Index, der die implizite Volatilität von Nikkei-225-Optionen misst, sank trotz des turbulenten Handelstages um 14,32 Prozent auf 29,98. Ein fallender Volatilitätsindex bei gleichzeitig starken Kursverlusten deutet darauf hin, dass die Marktteilnehmer den Rückgang als geordneten Ausverkauf und nicht als Panikreaktion werteten.

Am Rohstoffmarkt zeigte sich ein anderes Bild: WTI-Rohöl zur Lieferung im April verteuerte sich um 2,88 Prozent auf 76,71 US-Dollar pro Barrel. Die Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai stieg um 3,13 Prozent auf 83,95 US-Dollar. Gold-Futures für April legten 0,90 Prozent auf 5.170,01 US-Dollar pro Feinunze zu.

Im Devisenmarkt gab der US-Dollar gegenüber dem Japanischen Yen leicht nach: USD/JPY notierte 0,15 Prozent tiefer bei 157,44. Auch EUR/JPY fiel um 0,15 Prozent auf 182,81. Der US-Dollar-Index-Future blieb mit einem minimalen Plus von 0,02 Prozent auf 99,03 nahezu unverändert.

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