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Nikkei 225 bricht um 1,83% ein – Technologiewerte unter Druck

Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss am Montag mit deutlichen Verlusten von 1,83%. Besonders Technologie- und Industriewerte gerieten unter Verkaufsdruck, während die Volatilität am Markt spürbar anzog.

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Nikkei 225 bricht um 1,83% ein – Technologiewerte unter Druck

Die japanischen Aktienmärkte erlebten am Montag einen turbulenten Handelstag. Der Nikkei 225 beendete die Sitzung mit einem Minus von 1,83%, wobei vor allem die Sektoren Papier & Zellstoff, Transport und Kommunikation die Kurse belasteten. An der Tokioter Börse überwogen die Verlierer die Gewinner deutlich mit einem Verhältnis von 2.961 zu 686.

Technologiesektor im Fokus der Verkäufer

Besonders hart traf es die Technologiebranche. Fujitsu Ltd. musste mit einem Kurssturz von 7,83% auf 4.037,00 Yen die größten Verluste hinnehmen. Renesas Electronics Corp verlor 6,31% und schloss bei 2.355,00 Yen. Auch der Halbleiterzulieferer SUMCO Corp. gab um 6,09% auf 1.564,50 Yen nach. Diese Entwicklung spiegelt die anhaltende Unsicherheit in der globalen Chipindustrie wider.

Wenige Lichtblicke im schwachen Marktumfeld

Trotz der negativen Grundstimmung gab es auch Gewinner. Der Online-Marktplatz Mercari Inc. legte kräftig um 7,24% auf 3.260,00 Yen zu und war damit der beste Performer im Nikkei 225. Nitori Holdings, Japans größter Möbelhändler, kletterte um 4,87% auf 2.766,00 Yen. Furukawa Electric Co. erreichte sogar ein 5-Jahres-Hoch mit einem Plus von 3,03% auf 12.575,00 Yen.

Volatilität steigt deutlich an

Der Nikkei Volatility Index, der die implizite Volatilität von Nikkei 225-Optionen misst, schnellte um 6,92% auf 31,66 Punkte nach oben. Dies signalisiert eine erhöhte Nervosität der Marktteilnehmer und deutet auf weitere mögliche Kursschwankungen hin. Lediglich 188 Titel an der Tokioter Börse schlossen unverändert.

Rohstoffe und Währungen im Aufwind

Am Rohstoffmarkt zeigten sich positive Tendenzen. WTI-Rohöl zur Lieferung im März stieg um 0,77% auf 61,54 US-Dollar pro Barrel, während Brent-Öl um 0,78% auf 65,58 US-Dollar kletterte. Besonders bemerkenswert war der Goldpreis, der um 1,89% auf 5.111,70 US-Dollar pro Feinunze zulegte – ein Zeichen für die Suche nach sicheren Häfen.

Yen gewinnt gegenüber Dollar und Euro

Am Devisenmarkt konnte der japanische Yen Boden gutmachen. Das Währungspaar USD/JPY fiel um 0,94% auf 154,26, während EUR/JPY um 0,74% auf 182,81 nachgab. Der US Dollar Index Future verlor 0,40% auf 97,01 Punkte. Die Yen-Stärke könnte die Exportwirtschaft Japans in den kommenden Wochen belasten.

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