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NatWest-Aktie klettert 4,6% nach UBS-Hochstufung der Gewinnprognosen

Schweizer Großbank hebt Gewinnschätzungen nach starkem Q4-Ergebnis und verbesserter Kapitalgenerierung deutlich an.

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NatWest-Aktie klettert 4,6% nach UBS-Hochstufung der Gewinnprognosen

Die Aktien der NatWest Group PLC verzeichneten am Montag einen Kurssprung von 4,6 Prozent, nachdem die Schweizer Investmentbank UBS ihre Gewinnprognosen für die britische Bank deutlich angehoben hatte. Grund für die Anpassung sind überzeugende Quartalszahlen und eine verbesserte Kapitalgenerierung. Die UBS bestätigte ihre Kaufempfehlung und das Kursziel von 780 Pence, was einem Aufwärtspotenzial von 40 Prozent entspricht.

Die Analysten der UBS hoben ihre Prognosen für das verwässerte Ergebnis je Aktie um fünf Prozent für 2026, vier Prozent für 2027 und drei Prozent für 2028 an. Diese Anpassungen spiegeln die robuste operative Entwicklung der britischen Großbank wider, die zu den führenden Finanzinstituten im Vereinigten Königreich zählt.

Quartalsergebnis übertrifft Erwartungen deutlich

Der bereinigte Vorsteuergewinn im vierten Quartal lag sieben Prozent über dem Marktkonsens. Besonders beeindruckend entwickelte sich der Zinsüberschuss, der die Erwartungen um drei Prozent übertraf. Die Betriebskosten bewegten sich erwartungsgemäß, während die Wertberichtigungen mit 13 Basispunkten auf das Kreditvolumen um 30 Prozent besser ausfielen als prognostiziert.

Die UBS attestiert NatWest eine "starke Dynamik" und hebt insbesondere das Wachstum bei Krediten und Einlagen hervor. Ein besonderer Lichtblick ist die Nettozinsmarge, die um acht Basispunkte zulegte - der Markt hatte lediglich mit einem Plus von zwei Basispunkten gerechnet. Diese Entwicklung ist für Anleger von hoher Bedeutung, da die Nettozinsmarge ein wichtiger Indikator für die Ertragskraft von Banken ist.

Solide Kapitalausstattung stärkt Vertrauen

Die harte Kernkapitalquote (CET1) erreichte 14,0 Prozent und lag damit 30 Basispunkte über den Konsensschätzungen. Dieser Wert berücksichtigt bereits den angekündigten Aktienrückkauf in Höhe von 750 Millionen Pfund im Zusammenhang mit der Evelyn-Partners-Transaktion. Die robuste Kapitalausstattung unterstreicht die finanzielle Stabilität der Bank und schafft Spielraum für weitere Aktionärsausschüttungen.

Der Ausblick für 2026 deckt sich weitgehend mit den Markterwartungen. Die neuen Mittelfristziele bis 2028 liegen laut UBS zwei bis drei Prozent über dem Marktkonsens und erscheinen realistisch erreichbar. NatWest strebt eine Eigenkapitalrendite von über 18 Prozent an, ein jährliches Wachstum der Kundenvermögen von mehr als vier Prozent sowie eine Aufwands-Ertrags-Relation von unter 45 Prozent.

Die Bank plant, mit einer CET1-Quote von etwa 13,0 Prozent zu operieren, was ausreichend Puffer für regulatorische Anforderungen bietet und gleichzeitig Kapital für Wachstumsinvestitionen und Aktionärsausschüttungen freisetzt. Für deutsche Anleger bietet die NatWest-Aktie damit eine interessante Möglichkeit, am britischen Bankensektor zu partizipieren.

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