Nasdaq-Futures steigen – Palantir glänzt mit Quartalszahlen
US-Aktienmärkte vor freundlichem Handelsstart, während Technologiewerte nach starken Unternehmensergebnissen zulegen.

Die US-Aktienfutures zeigten sich am Dienstagmorgen überwiegend im Plus, nachdem der S&P 500 am Vortag knapp unter einem neuen Rekordniveau geschlossen hatte. Die an den Nasdaq-100 gekoppelten Kontrakte verzeichneten dabei die stärksten Zuwächse und signalisierten einen positiven Start für Technologiewerte.
Besonders im Fokus standen die Quartalsergebnisse mehrerer Großkonzerne, die für erhebliche Kursbewegungen im vorbörslichen Handel sorgten. Der Datenanalyse-Spezialist Palantir legte am späten Montagabend starke Geschäftszahlen vor und konnte daraufhin deutlich zulegen. Die Aktie gehörte zu den größten Gewinnern im vorbörslichen Handel.
Nicht alle Unternehmen konnten die Anleger jedoch überzeugen. PayPal rutschte ab, nachdem der Zahlungsdienstleister eine Gewinnwarnung für das laufende Jahr ausgegeben hatte. Auch der Pharmakonzern Pfizer musste nach seinem jüngsten Finanz-Update Kursverluste hinnehmen. Der Chiphersteller AMD wird seine Quartalsergebnisse später am Dienstag vorlegen und dürfte für weitere Impulse sorgen.
Asiatische Märkte mit Kursfeuerwerk
An den globalen Börsen zeichnete sich ein gemischtes Bild ab, wobei einige asiatische Märkte mit außergewöhnlichen Zuwächsen auffielen. Indische Aktien profitierten von einem neu vereinbarten Handelsabkommen zwischen Neu-Delhi und den USA. Der japanische Nikkei 225 erreichte ein neues Rekordschlussniveau.
Besonders spektakulär entwickelte sich der südkoreanische Kospi, der um fast 7 Prozent zulegte. Treiber war ein historischer Kurssprung der Samsung-Aktie, der dem Gesamtmarkt kräftigen Auftrieb verlieh. Die positive Stimmung in Asien könnte auch den europäischen und amerikanischen Märkten zusätzlichen Rückenwind geben.
Edelmetalle bleiben volatil
An den Rohstoffmärkten hielt die außergewöhnliche Volatilität bei Edelmetallen an. Gold-Futures schwangen zurück in Richtung 5.000 US-Dollar pro Feinunze, während Silberkontrakte um mehr als 10 Prozent in die Höhe schossen. Trotz dieser Erholung liegen die Preise für beide Metalle weiterhin deutlich unter den Höchstständen, die vor dem massiven Einbruch Ende vergangener Woche erreicht wurden.
Die anhaltenden Kursschwankungen bei Edelmetallen spiegeln die Unsicherheit der Anleger wider und dürften auch in den kommenden Tagen ein bestimmendes Thema bleiben. Investoren beobachten die Entwicklungen genau, um Hinweise auf die weitere Marktrichtung zu erhalten.
