MSCI steigert Gewinn um 11% dank starker Nachfrage nach Indexprodukten
Datenanbieter profitiert von Portfolioumschichtungen in volatilen Märkten – Gewinn pro Aktie steigt auf 4,66 Dollar

Der globale Indexanbieter MSCI hat im vierten Quartal 2025 von der erhöhten Nachfrage nach Indexprodukten und Risikoanalysen profitiert. Der bereinigte Gewinn pro Aktie stieg um 11,5 Prozent auf 4,66 Dollar, verglichen mit 4,18 Dollar im Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen erreichte damit zum elften Mal in Folge ein zweistelliges Wachstum beim bereinigten Gewinn je Aktie.
Investoren griffen angesichts der anhaltenden Marktvolatilität verstärkt zu indexbasierten Anlageprodukten. Auslöser für die Unsicherheit waren unter anderem US-Zölle, geopolitische Spannungen und makroökonomische Bedenken. Die Aktienmarktindizes von MSCI dienen als Referenzwerte für Billionen Dollar an Vermögenswerten, die von Investmentfonds, Pensionsplänen und Vermögensverwaltern zur Performance-Messung und für Anlageentscheidungen genutzt werden.
Starkes Wachstum bei vermögensabhängigen Gebühren
Besonders dynamisch entwickelten sich die vermögensabhängigen Gebühren im Indexsegment: Sie kletterten im Dezemberquartal um 20,7 Prozent auf 211,7 Millionen Dollar. Treiber war das gestiegene durchschnittliche verwaltete Vermögen, das an MSCI-Indizes gekoppelt ist. Der Gesamtbetriebsumsatz des Unternehmens legte um 10,6 Prozent auf 822,5 Millionen Dollar zu.
"Im vierten Quartal lieferte MSCI starke Ergebnisse und erreichte gleichzeitig eine Reihe wichtiger Meilensteine", erklärte Henry Fernandez, Vorsitzender und CEO von MSCI. Die Betriebsaufwendungen stiegen parallel um etwa 6,1 Prozent, bedingt durch höhere Ausgaben für Mitarbeitervergütung und Informationstechnologie.
Die Ergebnisse unterstreichen die anhaltende Beliebtheit indexbasierter Anlagestrategien. Diese gelten als diversifiziert und kostengünstig und erfreuen sich über alle Anlegerklassen hinweg großer Nachfrage. Für deutsche Investoren sind MSCI-Indizes ebenfalls von hoher Bedeutung, da viele ETFs und Fonds auf diesen Benchmarks basieren.
