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Morgan Stanley kaufen, Capital One verkaufen: Bankaktien im Fokus

Die Wall Street startet mit Rekorden ins neue Jahr. Während der Dow um 2,3% zulegte, stehen Bankaktien vor wichtigen Quartalszahlen. Morgan Stanley gilt als Kaufkandidat, Capital One birgt Risiken.

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Morgan Stanley kaufen, Capital One verkaufen: Bankaktien im Fokus

Die US-Börsen haben die erste volle Handelswoche 2026 mit Bestmarken abgeschlossen. Der Dow Jones Industrial Average kletterte um 2,3%, der S&P 500 gewann 1,6%. Besonders stark performte der Nebenwerte-Index Russell 2000 mit einem Plus von 4,6%. Ausgelöst wurde die Rally durch positive Arbeitsmarktdaten.

Inflationsdaten und Quartalszahlen im Fokus

Die kommende Woche verspricht Spannung: Am Dienstag steht die Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex (VPI) für Dezember an. Höher als erwartete Inflationsdaten könnten für Turbulenzen sorgen. Zusätzlich werden die Erzeugerpreise und Einzelhandelsumsätze bekannt gegeben.

Zugleich beginnt die Berichtssaison für das vierte Quartal. Schwergewichte wie JPMorgan Chase, Bank of America, Wells Fargo, Citigroup, Goldman Sachs und Morgan Stanley legen ihre Zahlen vor. Auch BlackRock, Delta Air Lines und Taiwan Semiconductor berichten.

Morgan Stanley als Top-Pick der Woche

Morgan Stanley gilt als aussichtsreicher Kaufkandidat für die Handelswoche vom 13. bis 17. Januar. Die Investmentbank ist optimal positioniert, um eine der stärksten Gewinnentwicklungen im Finanzsektor zu präsentieren. Treiber sind die deutliche Belebung im Fusions- und Übernahmegeschäft (M&A) sowie ein robustes IPO-Geschäft.

Die Kernbereiche des Investmentbankings zeigen eine außergewöhnliche Performance. Die Quartalszahlen werden am Donnerstag erwartet und dürften positiv überraschen. Analysten rechnen mit starken Ergebnissen in allen wesentlichen Geschäftsbereichen.

Capital One Financial unter Druck

Im Gegensatz dazu sehen Experten bei Capital One Financial neue Abwärtsrisiken. Die Kreditkartenbank könnte in der kommenden Woche unter Verkaufsdruck geraten. Gründe hierfür sind mögliche Belastungen im Kreditgeschäft und ein herausforderndes Marktumfeld.

Zusätzliche Unsicherheitsfaktoren

Neben den Wirtschaftsdaten und Quartalszahlen könnte der Oberste Gerichtshof in dieser Woche eine Entscheidung zu den Trump-Zöllen treffen. Diese Entscheidung war für Freitag erwartet worden, blieb aber aus. Eine Urteilsverkündung könnte zusätzliche Marktbewegungen auslösen.

Anleger bewerten weiterhin die Aussichten für Wirtschaftswachstum und Zinsentwicklung. Die Kombination aus Inflationsdaten, Unternehmensgewinnen und möglichen politischen Entscheidungen macht die kommende Woche zu einer der ereignisreichsten des jungen Jahres.

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