Miata Metals meldet 3,4 g Gold bei Sela Creek in Suriname
Bohrungen im Jons-Trend liefern gestapelte hochgradige Aufschlüsse mit 35 Metern Mächtigkeit und nähren die Hoffnung auf einen Tagebau.

Die Bohrungen am Sela-Creek-Projekt des Bergbau-Explorers Miata Metals (TSXV: MMET; US-OTC: MMETF) in Suriname haben im sogenannten Jons-Trend gestapelte, hochgradige Goldaufschlüsse ergeben. Das Unternehmen teilte mit, die Ergebnisse legten das Potenzial für einen Tagebaubetrieb nahe. Die Aktie des Konzerns stieg im Anschluss an die Meldung.
Im Mittelpunkt steht der hervorgehobene Bohrlochabschnitt 26DDH-JT-023, der eine Mächtigkeit von 35 Metern aufwies, verbunden mit 3,4 g Gold. Damit lieferten die Arbeiten im Jons-Trend einen jener Treffer, die in der Exploration als besonders aussagekräftig gelten, weil mehrere mineralisierte Zonen übereinander liegen.
Was "gestapelte" Aufschlüsse bedeuten
Der Begriff beschreibt in der Bergbaubranche mehrere übereinanderliegende mineralisierte Horizonte innerhalb eines Bohrlochs. Statt einer einzelnen Gold führenden Ader trifft das Bohrgestänge auf gleich mehrere Abschnitte mit erhöhten Gehalten. Für ein Projekt ist das insofern relevant, als sich dadurch größere zusammenhängende Bereiche ergeben können, die für einen Abbau im Tagebau infrage kommen.
Genau dieses Szenario legt Miata Metals nach eigenen Angaben für den Jons-Trend nahe. Tagebaue gelten im Vergleich zu Untertagebetrieben als kostengünstiger und schneller zu erschließen, sofern die Mineralisierung ausreichend oberflächennah und großflächig verteilt ist. Ob das beim Sela-Creek-Projekt der Fall ist, lässt sich anhand eines einzelnen Bohrlochs allerdings nicht abschließend beurteilen.
Suriname als Goldstandort
Suriname liegt im Norden Südamerikas und zählt zu den goldreichen Regionen des sogenannten Guiana-Schilds. Gold zählt für das kleine Land zu den wichtigsten Exportgütern und zieht seit Jahren internationale Explorations- und Bergbaukonzerne an. Für Anleger ist der Standort mit Chancen, aber auch mit Risiken verbunden, etwa politischen und regulatorischen Unsicherheiten in Schwellenländern.
Miata Metals ist an der kanadischen Venture-Börse TSXV unter dem Kürzel MMET gelistet. Zusätzlich wird das Unternehmen in den USA im außerbörslichen Handel unter dem Symbol MMETF geführt. Deutsche Privatanleger können entsprechende Werte je nach Broker über die kanadische oder die US-Notierung handeln, sollten dabei aber Währungsschwankungen zwischen Kanadischem Dollar, US-Dollar und Euro sowie die begrenzte Liquidität kleiner Explorationsaktien berücksichtigen.
Der Kursanstieg nach der Meldung zeigt, dass der Markt die Bohrergebnisse positiv aufnimmt. Für eine belastbare Bewertung des Projekts sind jedoch weitere Bohrlöcher und eine vollständige Analyse der Gehalte erforderlich. Erst dann lässt sich einschätzen, ob aus den gestapelten Aufschlüssen tatsächlich eine wirtschaftlich abbaubare Ressource entsteht.
Festzuhalten bleibt: Miata Metals meldet im Jons-Trend gestapelte, hochgradige Goldaufschlüsse, darunter den Abschnitt 26DDH-JT-023 mit 35 Metern Mächtigkeit und 3,4 g Gold. Das Unternehmen sieht darin einen Hinweis auf Tagebaupotenzial, und die Aktie reagierte mit Kursgewinnen.
