Mercedes GLC-Absatz sinkt durch Lieferengpass
Produktionsprobleme bei Kernkomponenten beeinflussen den SUV-Bestseller und Autozulieferer Bosch

Mercedes-Benz kämpft derzeit mit erheblichen Produktionsengpässen bei seinen 48-Volt-Batteriesystemen, die in modernen Diesel- und Benzinfahrzeugen eingesetzt werden. Die Folge sind Lieferprobleme, die den Absatz des meistverkauften SUV GLC im dritten Quartal um 17 Prozent einbrechen ließen. Die Hauptursache dieser Engpässe liegt bei Bosch, dem weltgrößten Autozulieferer, der die 48-Volt-Systeme produziert.
Bosch hat Schwierigkeiten, mit der hohen Nachfrage und Lieferproblemen in der Lieferkette Schritt zu halten. Die Liefersituation soll sich jedoch verbessern, da Bosch intensiv an der Produktionserweiterung arbeitet. Dies kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da die Autoindustrie auf Elektromobilität umstellt und auf Technologien wie Mild-Hybrid-Systeme angewiesen ist.
Die Probleme bei der Kernkomponente von modernen Verbrennern betreffen nicht nur Mercedes-Benz, sondern die gesamte Autoindustrie, die bereits unter den Belastungen der Transformation zur Elektromobilität leidet. Dies könnte sich auf Verträge und Beziehungen zwischen Herstellern und Zulieferern auswirken, während sie versuchen, die Produktion aufrechtzuerhalten und Strafen zu vermeiden.
Die Situation verdeutlicht die Herausforderungen, denen die Autoindustrie gegenübersteht, wenn sie die anspruchsvollen Standards der Elektromobilität erfüllen und gleichzeitig die Produktion von Verbrennerfahrzeugen aufrechterhalten muss. Bosch ist bestrebt, seine Position als führender Anbieter von Elektrokomponenten zu behaupten und investiert weiterhin in die Entwicklung von Elektrokomponenten, um seine Vormachtstellung zu festigen.
