ANZEIGE

Marktsnapshot: Steigende KI-Ausgaben und einbrechender Tech-Sektor

Der VanEck Semiconductor ETF verliert 10 Prozent in einer Woche – der größte Einbruch seit 18 Monaten.

•• 6 Min
Marktsnapshot: Steigende KI-Ausgaben und einbrechender Tech-Sektor

Der Technologiesektor ist zum Ende der vergangenen Woche massiv unter Druck geraten. Auslöser waren erneut verschärfte Bedenken hinsichtlich der Höhe der Kreditaufnahme für den Ausbau der KI-Infrastruktur. Richard Hunter, Leiter der Märkte bei interactive investor, fasst in seinem Marktsnapshot vom 19. Oktober 2026 die Geschehnisse zusammen und blickt auf die möglichen Entwicklungen in den kommenden Tagen. Nach einer Woche, die für einige der größten Unternehmen der Welt in Vergessenheit geraten könnte, stehen Anleger nun vor einer ganzen Reihe wichtiger Quartalszahlen.

Der VanEck Semiconductor ETF GBP (LSE:SMGB) rutschte um 3 Prozent ab und weitete damit seinen wöchentlichen Rückgang auf 10 Prozent aus. Dies war der größte Einbruch seit 18 Monaten. Verluste von rund 6 Prozent trafen Intel Corp (NASDAQ:INTC), Micron Technology Inc (NASDAQ:MU) und Advanced Micro Devices Inc (NASDAQ:AMD). Broadcom Inc (NASDAQ:AVGO) notierte 4,5 Prozent niedriger.

Besonders hart traf es das „Neocloud“-Unternehmen CoreWeave Inc Ordinary Shares - Class A (NASDAQ:CRWV). Dessen Wochenverlust weitete sich auf 25 Prozent aus, nachdem die Aktie am Freitag einen Kursrutsch von 12 Prozent verzeichnet hatte.

Die Details

Der Ausbau der KI-Infrastruktur hat eine erhebliche Nachfrage nach Investitionskapital ausgelöst. Dadurch steigen die Erwartungen an Umfang und Zeitpunkt etwaiger Renditen kontinuierlich. Gleichzeitig hat sich der Wettbewerb um Kapital verstärkt, wobei die staatlichen Finanzierungsbedarfe und die damit verbundenen hohen Zinserträge Anleger vor ein Dilemma stellen. Diese Faktoren werden durch das wahrgenommene Entwicklungstempo in China weiter verschärft, das seinerseits die US-Pendants im Preisbereich herausfordern könnte.

Die Hyperscaler waren vor einigen der Kurseinbrüche relativ geschützt, begünstigt durch die Stärke ihrer Bilanzen. Meta Platforms Inc Class A (NASDAQ:META) unterlag jedoch einem nahezu 4-prozentigen Rückgang vor seinem neuesten Quartalsergebnisbericht am Mittwoch. Für den Technologiesektor wird in diesem Quartal ein Gewinnwachstum von 65 Prozent erwartet. Für Meta würde dies bedeuten, dass lediglich 62,5 Milliarden US-Dollar an Gewinn erzielt werden müssten, um die Mitte der eigenen Guidance-Spanne zu erreichen.

Darüber hinaus könnte jede Erhöhung der prognostizierten Kapitalexpenditures (Capex) zwischen 130 Milliarden und 145 Milliarden US-Dollar weiteren Druck auf die Aktie ausüben – und tatsächlich auf den gesamten Sektor. Die Investoren sind zunehmend verunsichert über die spiralförmig steigenden Ausgaben.

Anhaltende Spannungen sowohl im Nahen Osten als auch zwischen Russland und der Ukraine hielten die Ölpreise hoch. Ein leichtes Nachlassen über Nacht ließ die Ware dennoch bei 108 US-Dollar pro Barrel notieren, was 50 Prozent höher ist als zu Beginn des Konflikts zwischen den USA und dem Iran.

Trotz der in der letzten Woche veröffentlichten Inflationsdaten, die sowohl auf Verbraucher- als auch auf Produzentenebene stärker als erwartet ausfielen, geht der Markt weiterhin davon aus, dass die Leitzinsen diesen Monat unverändert bleiben und erst im Dezember steigen werden. Die aktuellen Wahrscheinlichkeiten für diese beiden Szenarien liegen bei 82 Prozent bzw. 75 Prozent.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 15.10.2026 berichtete aktien.news, dass der Nasdaq Composite unter erheblichem Verkaufsdruck steht. Am Mittwoch, dem 14. Oktober, verlor der Index 1,88 Prozent und schloss bei 26.692,87 Punkten. Damit entfernte sich die Technologiebörse weiter von ihrem Allzeithoch von 27.722,75 Punkten, das sie am 6. Oktober erreicht hatte. Als wesentlicher Treiber des Ausverkaufs galten die US-Inflationsdaten für September, die mit 3,7 Prozent über den Erwartungen von 3,6 Prozent und deutlich über dem August-Wert von 3,4 Prozent lagen.

Am 17.10.2026 berichtete aktien.news, dass die kommende Woche an der Börse eine Fülle von Unternehmensnachrichten bringt. Zahlreiche Unternehmen veröffentlichen Handelsberichte für das dritte Quartal, hinzu kommen Operations- und Produktionsupdates. Unter den Berichterstattern finden sich unter anderem die Auction Technology Group mit ihrem Jahreshandelsbericht sowie die InterContinental Hotels Group mit einem Handelsbericht für das dritte Quartal.

Zurückblickend hatte der Nasdaq bereits am 28.03.2026 seinen schlechtesten Wochenverlauf seit April 2025 erlitten und 3,23 Prozent verloren. Damals hatten Trumps Zolldrohungen den technologielastigen Index in eine Beinahe-Panik gestürzt. Am 29.03.2026 berichtete aktien.news zudem von einer Phase erhöhter Volatilität, ausgelöst durch steigende Energiepreise, geopolitische Spannungen im Nahen Osten und einen massiven Ausverkauf im Technologiesektor.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger zeigt der Blick auf die Zahlen, wie eng die großen Technologiewerte mittlerweile mit der Finanzierung des KI-Booms verknüpft sind. Steigende Kapitalkosten und wachsende Zweifel an der Finanzierbarkeit treffen dabei nicht nur kleinere Player wie CoreWeave, sondern auch Schwergewichte wie Meta. Die relative Stabilität der Hyperscaler beruht vor allem auf ihren starken Bilanzen.

Ein zweiter wichtiger Punkt ist die Zinserwartung. Obwohl die jüngsten Inflationsdaten stärker als erwartet ausfielen, preist der Markt weiterhin eine unveränderte Leitzinsentscheidung in diesem Monat ein. Für Anleger bedeutet das eine anhaltende Unsicherheit über den geldpolitischen Pfad, die sich in der Bewertung von Wachstumsaktien niederschlägt.

Auch der Blick nach Großbritannien lohnt sich. Die britischen Ölmagnaten stiegen leicht in ihrer ersten Gelegenheit, auf einen höheren Preis zu reagieren, trotz der nächtlichen Schwäche, wobei BP (LSE:BP) den zusätzlichen Vorteil einer Broker-Upgradierung erhielt. Bedeutende Gewinne blieben jedoch im FTSE 100 rar und weit voneinander entfernt, was von einer breiten Abwertung der Aktien übertroffen wurde, einschließlich einiger technischer Schwächen bei Unternehmen, die Aktienrückkäufe durchführen, wie Barclays (LSE:BARC), 3i Group Ord (LSE:III) und InterContinental Hotels Group (LSE:IHG).

Das Fehlen von Kaufinteresse im frühen Handel stand im Kontrast zur ansonsten widerstandsfähigen Leistung des Hauptindex, der in den letzten Handelssessions als Zufluchtsort wieder mehr Aufmerksamkeit erregt hat. Die wahrgenommene Stabilität des Index hat globale Investoren angelockt, um sich vor dem Tech-Sturm zu schützen, und der FTSE 100 hat im laufenden Jahr trotz einer schwächeren Eröffnung 9,2 Prozent zugelegt. Er liegt zudem nur noch 0,7 Prozent vom im Februar erreichten Rekordhoch entfernt, das möglicherweise gebrochen werden könnte, wenn sich die aktuellen Bedingungen andersorts fortsetzen.

Ausblick

Abgesehen von Meta bleiben die Anleger diese Woche mit Aktualisierungen vom anderen Mitglied der „Magnificent Seven“, Tesla Inc (NASDAQ:TSLA), beschäftigt. Zudem werden Unternehmen wie Netflix Inc (NASDAQ:NFLX), Ford Motor Co (NYSE:F), General Motors Co (NYSE:GM), American Express Co (NYSE:AXP), International Business Machines Corp (NYSE:IBM) und AT&T Inc (NYSE:T) ihre Ergebnisse veröffentlichen, inmitten einer weiteren wichtigen Woche mit hohen Erwartungen.

In der Zwischenzeit bleibt der tech-lastige Index trotz einer Woche, in der der Nasdaq mehr als 4 Prozent verlor, im laufenden Jahr bisher noch 12,5 Prozent im Plus. Erste positive Anzeichen deuten darauf hin, dass Bargain-Hunter wieder in den Markt einsteigen, da die Dow-Futures auf einen Wiederanstieg von 1,3 Prozent zum Markteröffnung hinweisen. Auch der Dow Jones und der S&P 500 haben ihre Aufwärtsbewegung weitgehend beibehalten, mit Gewinnen von 8,2 Prozent bzw. 11,9 Prozent im Jahresverlauf bis dato.

Kurz erklärt

  • Capex: Kurz für Capital Expenditure, also Investitionen in langfristige Sachanlagen wie Rechenzentren und Ausrüstung.
  • Hyperscaler: Große Cloud-Anbieter, die ihre Rechenkapazität in enormem Umfang selbst betreiben und ausbauen.
  • Leitzins: Der von einer Zentralbank festgelegte Zinssatz, an dem sich die Finanzierungskosten der Wirtschaft orientieren.
  • ETF: Ein börsengehandelter Fonds, der die Wertentwicklung eines Index oder einer Gruppe von Werten abbildet.
TechnologiesektorVaneck Semiconductor EtfKi-AusgabenCoreweaveMeta PlatformsNasdaqLeitzinsCapex

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Börsenkorrektur kommt unweigerlich: So bereiten sich Anleger richtig vor
  3. Pieper sieht veränderte Marktstruktur als Treiber heftiger Kursausschläge
  4. Iran-Krieg: Hubschrauberabsturz tötet zwei Soldaten, Tankerangriffe bedrohen Hormuz
  5. Rheinmetall-Aktie legt 3 Prozent zu – Morgan Stanley beflügelt Rüstungssektor

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.