ANZEIGE

Marina-Manie: Superreiche konkurrieren um knappe Liegeplätze für Superyachten

Steigende Yachtzahlen treffen auf ein knappes Angebot an Liegeplätzen – Jachthäfen werden zur begehrten Infrastruktur-Assetklasse.

•• 5 Min
Marina-Manie: Superreiche konkurrieren um knappe Liegeplätze für Superyachten

Eine Gruppe weißer Yachten treibt vor der griechischen Insel Korfu, die Segel eingeholt, die Masten hochgerichtet, und wartet am späten Nachmittag im Sonnenschein darauf, im Jachthafen von Gouvia anzulegen. Es ist der erste Freitag im September, und das Wetter ist ideal zum Segeln: heiß, mit gelegentlichem leichtem Wind. Kaum ein freier Liegeplatz ist in Sichtweite.

Der Hafen liegt auf dem Gelände einer ehemaligen venezianischen Werft, die während einer osmanischen Invasion im Jahr 1716 errichtet wurde. Heute umfasst er rund 200.000 Quadratmeter grün-blaues Wasser, geschützt vor den rauer werdenden Wellen des Mittelmeers, und kann über seine Pontons 1.300 Schiffe aufnehmen – von kleinen Motorbooten bis zu mehrstöckigen Luxusyachten.

„Man sieht jedes Jahr immer mehr Boote im Mittelmeer, und es ist extrem schwierig, neue Jachthäfen zu bauen“, sagt Oliver Dörschuck, Chief Executive Officer von D-Marin, dem der Hafen in Gouvia und mehr als 20 weitere in der Region gehören. „Normalerweise haben wir drei bis vier Anfragen für einen einzigen Liegeplatz.“

Die Details

Gouvia ist einer von etwa 400 Premium-Jachthäfen im Mittelmeer, dem globalen Zentrum der Yachtindustrie, in der insgesamt rund tausend Häfen liegen. Er gehört zur gleichen Liga wie der Port Hercule, Austragungsort der Monaco Yacht Show im September, oder Porto Montenegro. Während die Zahl der Yachten floriert, wächst die Zahl der Jachthäfen nicht: Regulatorische Hürden, Umweltauflagen und ein begrenztes Angebot geeigneter Standorte erschweren neue Projekte.

Diese Diskrepanz macht aus einem lange übersehenen Sektor ein großes Geschäft. Anfang dieses Jahres wurde D-Marin von seinen Private-Equity-Eigentümern CVC an die französische Investitionsgruppe InfraVia für mehr als 1 Mrd. Euro verkauft. Die Auktion zog das Interesse zahlreicher Unternehmen auf sich.

Laut Daten der Beratungsagentur McKinsey sollte die Gesamtzahl der Yachten mit einer Länge von mehr als 12 Metern, die zu groß sind, um sie einfach an Land zu lagern, im vergangenen Jahr rund 210.000 erreichen – ein jährlicher Anstieg von etwa 8.000. Dem stehen lediglich 160.000 Jachthafen-Liegeplätze für solche Schiffe gegenüber. Im oberen Marktsegment ist der Anstieg noch ausgeprägter: Die globale Flotte der Superyachten – länger als 30 Meter – wuchs laut der Branchenpublikation SuperYacht Times im Jahrzehnt bis 2025 um rund 40 Prozent auf 6.239. Zu den führenden Werften, die in den letzten Jahren Aufträge für Kunden wie Amazon-Gründer Jeff Bezos erfüllten, gehören Oceanco und Feadship in den Niederlanden sowie Benetti in Italien.

Von den etwa 6.000 globalen Küstenjachthäfen befinden sich 65 Prozent in den USA, so McKinsey. Der Rest verteilt sich auf andere Teile Europas und die Karibik, während Asien und der Nahe Osten eine aufkeimende Industrie aufweisen. Jährlich werden etwa 6.500 Yachten ausgeliefert, und der Bau eines neuen Jachthafens dauert typischerweise zwischen fünf und zehn Jahren – wodurch durchschnittlich nur etwa 300 neue Liegeplätze hinzukommen, wie McKinsey errechnete.

Josephine De Luca, die eine unabhängige Beratungsfirma führt, die Bootseigentümer vertritt, sagt, sie habe vor der Pandemie, die den Yacht-Boom entfachte, nie Schwierigkeiten gehabt, für ihre Kunden einen Liegeplatz im Port Vauban in Antibes zu finden. „Es geht heute eigentlich um Knappheit, das ist für mich wirklich der Schlüssel“, sagt De Luca. „Das Anlegen wird nicht nur teurer, sondern aufgrund der größeren Yachten und der endlichen Anzahl an Liegeplätzen ist die größere Veränderung die Möglichkeit, den gewünschten Platz zu bekommen.“ Die Schwierigkeit, einen idealen Liegeplatz zu finden, birgt das Risiko, Eigentümer zu frustrieren, die es gewohnt sind, ihren Willen durchzusetzen. „Die Egos werden nur noch größer“, sagt sie.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 09.08.2026 berichtete aktien.news, dass Yachthäfen in der Finanzwelt zunehmend als attraktive Infrastrukturinvestments gelten. Damals einigte sich der Private-Equity-Riese CVC darauf, die Marina-Gruppe D-Marin für rund 1 Milliarde Euro an die französische Beteiligungsgesellschaft InfraVia zu verkaufen. Auch die Konkurrenten Stonepeak und Blackstone hätten ähnliche Deals abgeschlossen – ein klares Signal, dass Liegeplätze für Yachten zur begehrten Assetklasse avanciert sind. Der Trend spiegele einen breiteren Wandel im Infrastruktur-Investmentbegriff wider: Galten früher Straßen, Eisenbahnen, Brücken und Kraftwerke als klassische Infrastruktur, zählen heute alle Vermögenswerte dazu, die nur geringem Wettbewerb ausgesetzt sind.

Was das für Anleger bedeutet

Jachthäfen weisen laut Branchenvertretern alle Merkmale eines starken Geschäftsmodells auf, das für Private-Capital-Investoren geeignet ist: steigende Nachfrage, eingeschränktes Angebot, wiederkehrende Einnahmen und eine Fragmentierung, die für Konsolidierungen reif ist. Die Branche ist ein 15-Mrd.-US-Dollar-Markt, der laut McKinsey bis 2030 um etwa 8 Prozent jährlich wachsen soll.

„Es gibt zwei Faktoren, die die Branche so attraktiv machen. Der erste ist das fundamentale Wachstum der Nachfrage nach Yachten, Punkt. Und der Liegeplatz ist charakteristisch begrenzt“, sagt John Nery, Managing Partner bei Squircle Capital, das die Superyacht-Reparaturgruppe MB92 besitzt. „Wenn man all das zusammenfügt, werden Jachthäfen zu einer Infrastruktur-Assetklasse; Leute hätten das vor 10 oder 20 Jahren nicht so betrachtet.“

In einer bedeutenden Transaktion zahlte Blackstone letztes Jahr 5,7 Mrd. US-Dollar für Safe Harbor Marinas, den größten Jachthafen- und Superyacht-Service-Betrieb in den USA. Im August dieses Jahres vereinbarte Blackstones Safe Harbor den Kauf von MarineMax für 1,5 Mrd. US-Dollar – mit einem nahezu 100-prozentigen Aufschlag auf den Aktienkurs des Unternehmens vor der Offenlegung des Übernahmeinteresses. Ein Jachthafen-Investor merkt an: „Wenn ein Vermögenswert kontinuierlich seine Preise erhöhen und seine Auslastung hoch halten kann, deutet das normalerweise darauf hin, dass es sich um einen defensiven Vermögenswert handelt.“

Ausblick

Branchenfunktionäre erwarten weitere Akquisitionen. Das große Geld geht mit Expansionsplänen einher, sowohl durch weitere Übernahmen unabhängiger, oft familiengeführter Jachthäfen als auch durch Investitionen in Bereiche wie Technologie. D-Marin wurde 2003 von einem türkischen Konglomerat gegründet, mit seinem ersten Standort auf der Halbinsel Bodrum, und hat sich in den letzten fünf oder sechs Jahren zu einem der führenden Marina-Betreiber im Mittelmeer entwickelt. Chief Commercial Officer Matthias Gehring preist die Fähigkeit, Liegeplätze online zu buchen, sowie Innovationen wie die Fernüberwachung von Wärme, Wassereinbruch und Batteriespannung der Schiffe.

Da es im Mittelmeer so herausfordernd bleibt, neue Häfen zu bauen, gewinnen Standorte in Asien und Zentral- und Südamerika an Beliebtheit. Hongkong erstellt einen Hafen mit 500 Liegeplätzen für Superyachten als Teil der Entwicklung seiner Flughafenbucht, der bis Ende 2028 eröffnet werden soll. Japans Kobe Marina stellt ihren Standort für den ersten dedizierten Marina-Hub des Landes für Superyachten fertig. Der emiratische Entwickler Aldar baut Abu Dhabis größten Yachthafen auf der Saadiyat-Insel.

Kurz erklärt

  • Superyacht: eine Yacht, die länger als 30 Meter ist und damit zu den größten privaten Wasserfahrzeugen zählt.
  • Infrastruktur-Assetklasse: Sammelbegriff für Investitionen in Anlagen mit stabilen, wiederkehrenden Erträgen und hohen Eintrittsbarrieren.
  • Private Equity: Beteiligungsgesellschaften, die Kapital in nicht börsennotierte Unternehmen einbringen und sich später mit Gewinn wieder trennen.
Marina-ManieSuperyachtenJachthäfenLiegeplätzePrivate EquityInfrastruktur-AssetklasseD-MarinBlackstone

Meistgelesene News

  1. Börsenkorrektur kommt unweigerlich: So bereiten sich Anleger richtig vor
  2. Pieper sieht veränderte Marktstruktur als Treiber heftiger Kursausschläge
  3. KI nur für Top-Mitarbeiter: Paysend-CEO setzt auf Leistungsnachweis
  4. Iran-Krieg: Hubschrauberabsturz tötet zwei Soldaten, Tankerangriffe bedrohen Hormuz
  5. Iran bietet Öffnung der Straße von Hormus an: Spannungen eskalieren

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.