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Lufthansa will ITA-Anteile

Interesse an 40% des Alitalia-Nachfolgers

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Lufthansa will ITA-Anteile

Die deutsche Lufthansa will einen Anteil von 40 % an der staatlichen Alitalia-Nachfolgegesellschaft ITA Airways erwerben. Ein entsprechender Deal könnte nächste Woche bekannt gegeben werden, berichtete die italienische Tageszeitung Il Foglio am Samstag.

ITA Airways nahm am 15. Oktober den Flugbetrieb mit fast 2.300 Mitarbeitern und einer Flotte auf, die weniger als halb so groß ist wie die von Alitalia, der 75 Jahre alten ehemaligen nationalen Fluggesellschaft, die eine schwindelerregende Reihe von Umstrukturierungen und Eigentümerwechseln durchlief.

Die Zeitung nannte keinen Preis für den Deal, sagte aber, die beiden Unternehmen stünden kurz vor einer Einigung über einige Schlüsselbedingungen, wie die Rolle des römischen Flughafens Fiumicino als Drehkreuz für Direktflüge nach Afrika und einige Strecken nach Amerika.

Ein ITA-Sprecher sagte am Samstag, dass das Top-Management der Fluggesellschaft dem Vorstand am 31. Januar einen strategischen Plan vorlegen werde. In den folgenden Tagen werde ein Datenraum eröffnet, der es einem potenziellen Bieter oder Partner ermögliche, Zugang zu wichtigen Finanzdokumenten zu erhalten, um den Wert des Unternehmens zu ermitteln.

Lufthansa lehnte eine Stellungnahme ab.

Der Bericht kommt, nachdem Quellen der Nachrichtenagentur Reuters am 12. Januar mitgeteilt hatten, dass ITA mit Lufthansa, British Airways und der amerikanischen Delta Air Lines (NYSE:DAL) in Kontakt stehe, um eine Kapitalbeteiligung zu vereinbaren, und dass formelle Gespräche bis Ende März beginnen könnten.

Ein Sprecher der Lufthansa sagte zu diesem Zeitpunkt, dass die deutsche Fluggesellschaft offen für eine mögliche Partnerschaft mit ITA sei.

Delta dementierte die Absicht, in ITA zu investieren.

Die deutsche Regierung hält derzeit 14 % der Lufthansa-Aktien, nachdem sie auf dem Höhepunkt der Koronavirus-Pandemie im Jahr 2020 eine Rettungsaktion durchgeführt hatte, und will ihren Anteil bis spätestens Oktober 2023 verkaufen.

Der Konzern wurde von Deutschland, der Schweiz, Österreich und Belgien mit einer von der Europäischen Kommission genehmigten Finanzhilfe in Höhe von 9 Mrd. Euro (10,21 Mrd. USD) vor dem Bankrott gerettet.

Ein Sprecher des deutschen Wirtschaftsministeriums lehnte eine Stellungnahme zu dem italienischen Zeitungsbericht ab.

Laut Il Foglio müsste ein Geschäft mit ITA von der Europäischen Union wettbewerbsrechtlich genehmigt werden.

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