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JPMorgan empfiehlt: Kursrücksetzer bei globalen Aktien jetzt nutzen

Die US-Großbank sieht Schwäche an den Märkten als Einstiegschance – trotz geopolitischer Risiken und Unsicherheiten rund um KI-Werte.

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JPMorgan empfiehlt: Kursrücksetzer bei globalen Aktien jetzt nutzen

JPMorgan rät Anlegern, Kursrücksetzer bei globalen Aktien gezielt zu nutzen. Das empfiehlt Mislav Matejka, Leiter der globalen und europäischen Aktienstrategie bei der US-Großbank, gemeinsam mit seinem Team in einer Mitteilung vom Montag. Damit bekräftigen die Strategen ihre bestehende Einschätzung für das zweite Halbjahr 2026.

Konkret bezieht sich JPMorgan auch auf den jüngsten Rückgang bei Chip-Werten. Dieser Rücksetzer im Halbleitersektor, der zuletzt stark von der Künstlichen-Intelligenz-Euphorie getragen wurde, soll laut den Analysten als Kaufgelegenheit gewertet werden. KI bleibt damit ein wichtiges, aber nicht das einzige relevante Thema für Anleger.

Geopolitische Risiken bleiben im Blick

Als zentralen Auslöser für mögliche Marktschwäche nennt JPMorgan die Lage im Nahen Osten. Seit Beginn des Krieges im Iran habe jede Schwäche am Aktienmarkt als Einstiegsgelegenheit gedient, so die Strategen. An dieser Einschätzung halten sie auch weiterhin fest.

Gleichzeitig warnen die Analysten vor einem möglichen „erneuten Aufflammen" der Lage sowie vor Schlagzeilen, die Anleger verunsichern könnten. Solche Ereignisse könnten kurzfristig für Volatilität sorgen. Dennoch empfiehlt JPMorgan, diese Phasen der Schwäche weiterhin zum Einstieg zu nutzen, anstatt sie zu meiden.

Schwellenländer mit positivem Ausblick

Neben den globalen Aktienmärkten heben die JPMorgan-Strategen auch die Perspektiven für Schwellenländer hervor. Diese steuern laut der Einschätzung des Teams auf ein solides zweites Halbjahr zu. Für Anleger, die ihr Portfolio international aufstellen möchten, könnte dies ein zusätzlicher Anhaltspunkt sein.

Die Botschaft von JPMorgan für das zweite Halbjahr 2026 lässt sich damit klar zusammenfassen: Globale Aktien bleiben trotz geopolitischer Unsicherheiten und einer möglichen Sommerflaute attraktiv. Rücksetzer – ob durch KI-Skepsis, geopolitische Eskalationen oder saisonale Schwäche – sollten als Chancen begriffen werden, nicht als Warnsignale zum Ausstieg. Für deutsche Privatanleger bedeutet das, Marktschwankungen mit einem kühlen Kopf zu begegnen und langfristig orientiert zu handeln.

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