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JP Morgan fordert Rückkehr ins Büro

Hybrides Arbeiten wird abgeschafft, Führungskräfte bereits seit 2023 betroffen

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JP Morgan fordert Rückkehr ins Büro

JP Morgan plant, seine Mitarbeiter wieder fünf Tage pro Woche ins Büro zu holen und damit das hybride Arbeiten abzuschaffen. Laut einem Bericht von Bloomberg wird die Bank diese neue Regelung in den kommenden Wochen vorstellen. Der Bericht stützt sich auf anonyme Quellen und besagt, dass diese Maßnahme die bestehende Homeoffice-Regelung ersetzt. Aktuell müssen viele Mitarbeiter bereits drei Tage pro Woche im Büro arbeiten, und seit April 2023 gilt diese Regelung für Führungskräfte der Hierarchieebene „Managing Director“. Diese Regelung betrifft bereits rund 60 Prozent der Belegschaft.

Mit dieser Entscheidung kehrt JP Morgan zu den Arbeitsmodellen zurück, die vor der Pandemie üblich waren. Der Vorstandsvorsitzende Jamie Dimon hat wiederholt seine Kritik am Homeoffice-Modell geäußert. Bereits vor zwei Jahren stellte er fest, dass junge Banker und Führungskräfte nicht von zu Hause aus arbeiten sollten. Im September 2024 äußerte er sich erneut kritisch über das Homeoffice und bemängelte, dass auch Beamte in Washington zu Hause arbeiteten.

In der Finanzbranche gibt es unterschiedliche Ansichten über das Thema Homeoffice. Während bei der Citigroup eine Drei-Tage-Regelung gilt, verfolgt Goldman Sachs eine ähnliche Linie wie JP Morgan und fordert von seinen Mitarbeitern, fünf Tage pro Woche im Büro zu erscheinen. Diese Entwicklung zeigt, dass viele große Banken ihre Mitarbeiter wieder vermehrt ins Büro holen. Ein Grund dafür sind neue Regularien, die hybrides Arbeiten erschweren und die Rückkehr zu traditionellen Arbeitsmodellen begünstigen.

JP MorganArbeitHomeoffice

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