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Jim Cramer reduziert Positionen bei ARM und CrowdStrike

Der CNBC-Investor nimmt Gewinne bei zwei KI-Profiteuren mit und stuft CrowdStrike auf Halten herab.

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Jim Cramer reduziert Positionen bei ARM und CrowdStrike

Jim Cramers Charitable Trust trennt sich kurz nach Handelseröffnung am Montag von einem Teil seiner Positionen in Arm Holdings und CrowdStrike. Konkret werden 40 ARM-Aktien zu je rund 211 US-Dollar verkauft sowie 20 CRWD-Aktien zu je etwa 594 US-Dollar. Beide Verkäufe dienen der Gewinnmitnahme nach einer starken Kursentwicklung in den vergangenen Monaten.

Nach den Transaktionen hält der Trust noch 185 ARM-Aktien, was einer Portfoliogewichtung von rund 1,0 Prozent entspricht – zuvor waren es 1,22 Prozent. Bei CrowdStrike verbleiben 245 Aktien im Portfolio; die Gewichtung sinkt von 4,08 auf 3,8 Prozent.

Arm Holdings: 90 Prozent Kursgewinn seit Jahresbeginn

Die Investmentthese für Arm Holdings basierte auf der Überzeugung, dass die Nachfrage nach Zentraleinheiten (CPUs) im Zeitalter der agentischen KI stark ansteigen wird. Diese These bestätigte sich, als das Unternehmen vor einigen Wochen seine Quartalszahlen vorlegte. Allerdings dämpften Lieferengpässe das Umsatzpotenzial der neuen hauseigenen CPU und sorgten für eine gewisse Enttäuschung.

Die Position in Arm Holdings wurde im April eröffnet. Durch den nun erfolgten Teilverkauf realisiert der Trust einen Gewinn von rund 20 Prozent auf die damals erworbenen Aktien. Seit Jahresbeginn ist die ARM-Aktie bereits um 90 Prozent gestiegen – ein Niveau, bei dem laut Cramer eine Investmentstory keine Makel mehr aufweisen darf. An der langfristigen CPU-These für Rechenzentren hält der Trust grundsätzlich fest.

CrowdStrike: Narrativ dreht sich zugunsten der Cybersicherheit

Bei CrowdStrike blickt der Trust auf ein turbulentes Jahr zurück. Im Februar verlor die Aktie rund 25 Prozent, da Anleger befürchteten, KI-Modelle könnten Cybersicherheitsanbieter wie CrowdStrike und Palo Alto Networks überflüssig machen. Cramer glaubte nie an dieses Szenario und kaufte in dieser Schwächephase zweimal je 10 Aktien nach – im Februar und im März.

Seitdem hat sich das Marktnarrativ grundlegend gewandelt. Seit dem Start von Anthropics Project Glasswing ist der Markt nun davon überzeugt, dass neue KI-Modelle das Cybersicherheitsgeschäft eher beschleunigen als gefährden – weil das Risiko neuer Bedrohungen durch KI-gesteuerte Angriffe steigt. Palo Alto Networks schätzte in einem Blogbeitrag der vergangenen Woche, dass Unternehmen nur ein Zeitfenster von drei bis fünf Monaten haben, bevor KI-gesteuerte Exploits zur neuen Norm werden.

Da der Markt nun die ursprüngliche Einschätzung teilt, dass Cybersicherheit ein KI-Profiteur ist, nimmt Cramer Gewinne mit. Auf die im November 2022 gekauften CrowdStrike-Aktien realisiert der Trust einen Gewinn von rund 98 Prozent. Gleichzeitig wird das Rating für CRWD auf das Halten-Äquivalent (Rating 2) herabgestuft.

Zum Zeitpunkt der Transaktionen hält Jim Cramers Charitable Trust Long-Positionen in ARM, CRWD sowie Palo Alto Networks (PANW). Die Handelsbenachrichtigungen des CNBC Investing Club werden stets mindestens 45 Minuten vor Ausführung einer Transaktion verschickt; hat Cramer zuvor im CNBC-Fernsehen über eine Aktie gesprochen, beträgt die Wartezeit 72 Stunden.

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