ANZEIGE

Ivanhoe Electric verhandelt über Kupferverkauf aus Santa-Cruz-Projekt in Arizona

Der Bergbaukonzern führt fortgeschrittene Gespräche über Abnahmeverträge für Kupfer aus seinem 1,4-Milliarden-Dollar-Projekt Santa Cruz in Arizona.

•• 6 Min
Ivanhoe Electric verhandelt über Kupferverkauf aus Santa-Cruz-Projekt in Arizona

Ivanhoe Electric (NYSE-A, TSX: IE) führt fortgeschrittene Verhandlungen über den Verkauf von Kupfer aus seinem Santa-Cruz-Projekt im US-Bundesstaat Arizona. Das Vorhaben hat ein Volumen von 1,4 Milliarden US-Dollar. Hintergrund ist die stark steigende Nachfrage nach dem Metall, die durch den Ausbau der Infrastruktur für künstliche Intelligenz und die Stromnetze befeuert wird. Der Wettbewerb um inländische US-Lieferungen verschärft sich dadurch spürbar.

Das Unternehmen habe Interesse von traditionellen Rohstoffhändlern und strategischen Partnern geweckt, die auf der Suche nach inländischen Kupferlieferungen seien, sagte CEO Taylor Melvin gegenüber Bloomberg News. Die Namen der potenziellen Käufer nannte er nicht. Er erklärte jedoch, dass sogenannte Offtake-Vereinbarungen – also langfristige Abnahmeverträge – Finanzierungen zur Unterstützung der Minenentwicklung beinhalten könnten.

"Wir brauchen weit mehr als nur Santa Cruz, um diese Lücke zu schließen", sagte Melvin mit Blick auf die wachsende Kluft zwischen der US-Kupfernachfrage und der inländischen Produktion. Die Verhandlungen laufen vor dem Hintergrund, dass die Kupferpreise nahe ihren Rekordhochs notieren. Große Technologieunternehmen versuchen derzeit, sich Lieferungen für Rechenzentren und Stromnetze zu sichern.

Die Details

Das globale Nachfragewachstum wird nach Einschätzung aus dem Umfeld des Projekts das Produktionswachstum übertreffen. Das erhöht den Druck auf die USA, neue Minen zu erschließen und die Abhängigkeit von importierten Metallen zu verringern. Santa Cruz könnte eine der ersten großen neuen Kupferminen in den Vereinigten Staaten seit fast zwei Jahrzehnten werden.

Eine vorläufige Machbarkeitsstudie aus dem vergangenen Jahr schätzte die anfänglichen Entwicklungskosten auf 1,24 Milliarden US-Dollar. Der aktuellere Wert für die erste Phase des Projekts liegt bei 1,4 Milliarden US-Dollar. Die erste Produktion ist für das Jahr 2029 geplant.

US-Präsident Donald Trump unterstützte die Finanzierung von Santa Cruz öffentlich. Bei einer Bergbau-Rundtischdiskussion am 7. August im Außenministerium hob er die Bedeutung des Projekts für die Bemühungen zur Ausweitung der inländischen Mineralproduktion hervor. Noch im selben Monat erhielt Ivanhoe Electric einen Preliminary Project Letter (PPL) von der Export-Import Bank of the United States (US EXIM). Dieser skizziert bis zu 1,1 Milliarden US-Dollar an möglicher Schuldenfinanzierung. Der Brief stellt einen vorbereitenden Schritt dar und keine endgültige Kreditverpflichtung.

Laut Melvin diskutiert das Unternehmen zudem mit etwa einem Dutzend kommerzieller Banken über Projektfinanzierungen. Die Finanzierungsgespräche unterstreichen den hohen Kapitalbedarf für US-Kupferentwickler, die neue Produktionen ans Netz bringen wollen. Potenzielle Liefervereinbarungen könnten eine zusätzliche Finanzierungsquelle darstellen. Verbindliche Deals hat Ivanhoe bislang nicht bekannt gegeben.

Santa Cruz plant den Einsatz einer vor Ort stattfindenden Verarbeitungsmethode, die Kupferkathoden produziert. Das ist eine raffinierte Form des Metalls, die sich zu Kabeln, Leitungen und Folien weiterverarbeiten lässt. Ivanhoe bewirbt diesen Ansatz als Teil seiner Strategie, ein emissionsärmeres Betriebsmodell zu entwickeln. Die Technologie könnte für Käufer attraktiv sein, die direkten Zugang zu fertigen Kupferprodukten suchen und gleichzeitig den Bedarf an herkömmlichen Verarbeitungsanlagen reduzieren möchten.

Große Technologieunternehmen erforschen bereits alternative Produktionsmethoden, um künftige Lieferungen zu sichern. Anfang dieses Jahres einigte sich Amazon auf den Kauf von Kupfer aus der Mine von Gunnison Copper Corp. in Arizona. Dabei kommt eine proprietäre Laugungstechnologie zum Einsatz, die von Rio Tinto (ASX, LON: RIO) entwickelt wurde. Dieser Prozess vermeidet konventionelles Schmelzen und Raffinieren; das resultierende Kupfer ist für Amazons Rechenzentren bestimmt.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 24.09.2026 berichtete aktien.news, dass das Kupferprojekt Santa Cruz für die Aktionäre teurer wird. Eine neue Vorstudie, eine sogenannte Prefeasibility Study (PFS), zeigte, dass die Kapitalausstattung vor Produktionsbeginn auf 1,43 Milliarden US-Dollar beziehungsweise rund 2 Milliarden Kanadische Dollar gestiegen ist. Gleichzeitig verbesserten sich die Wirtschaftlichkeitskennzahlen des Projekts leicht. Die Börse reagierte dennoch negativ: Der Aktienkurs von Ivanhoe Electric fiel nach Bekanntwerden der Zahlen.

Am selben Tag meldete aktien.news weitere Details der aktualisierten Vorstudie. Die Investitionskosten vor Produktionsbeginn stiegen auf 1,43 Milliarden US-Dollar, nach 1,24 Milliarden US-Dollar vor einem Jahr – ein Plus von 15 Prozent. Der Nettobarwert (Net Present Value, NPV) des Projekts kletterte zugleich von 1,4 Milliarden auf 1,5 Milliarden US-Dollar. Die interne Rendite (IRR) sank jedoch von 20 auf 19 Prozent, und die Amortisationszeit verlängerte sich gegenüber dem Vorwert von 4,4 Jahren.

Bereits am 14.09.2026 berichtete aktien.news über eine bemerkenswerte Dynamik im globalen Kupfersektor. Allein in diesem Quartal wurden Eigenkapital- und Schuldenfinanzierungen sowie kleinere Übernahmen im Wert von mehr als 3,5 Milliarden US-Dollar angekündigt. Der Kupferpreis ist im laufenden Jahr um rund 14 Prozent gestiegen. Analysten gehen davon aus, dass dieser Trend noch deutlich an Fahrt gewinnen wird. Hintergrund ist ein zunehmender "Kampf um Kupferressourcen". Finanzierungsangebote der koreanischen und der US-Export-Import-Bank (EXIM) für Glencore beziehungsweise Ivanhoe Electric untermauern diesen Trend.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger ist die Nachricht in mehrfacher Hinsicht relevant. Ivanhoe Electric ist an der NYSE-A und der TSX notiert und damit für Anleger außerhalb der USA über entsprechende Handelsplätze erreichbar. Die Aktie hat zuletzt auf die gestiegenen Kapitalkosten mit Kursverlusten reagiert, wie aktien.news am 24.09.2026 berichtete. Das zeigt: Der Markt bewertet Fortschritte bei Santa Cruz nicht nur positiv, sondern achtet auch auf die Finanzierungslücke.

Die möglichen Abnahmeverträge sind deshalb ein zentraler Punkt. Sollten sie zustande kommen, könnten sie einen Teil der Finanzierung absichern und das Risiko für das Projekt verringern. Verbindliche Vereinbarungen gibt es bislang jedoch nicht. Anleger sollten daher die weitere Berichterstattung über konkrete Offtake-Deals und die Projektfinanzierung genau verfolgen.

Ein zweiter Aspekt betrifft den breiteren Kupfermarkt. Der Preis ist im laufenden Jahr um rund 14 Prozent gestiegen und notiert nahe Rekordhochs. Treiber sind die Nachfrage aus Rechenzentren, Stromnetzen und der KI-Infrastruktur. Gleichzeitig wächst das Angebot langsamer als die Nachfrage. Diese Schere zwischen Angebot und Nachfrage ist der eigentliche Grund für das wachsende Interesse an Projekten wie Santa Cruz.

Zu beachten ist auch die Konkurrenz um Kapital und Kunden. Amazon hat sich bereits Kupfer aus einer anderen Mine in Arizona gesichert. Große Technologiekonzerne treten damit zunehmend als direkte Abnehmer auf und verändern die Nachfragestruktur. Für Minenentwickler bedeutet das neue Chancen, aber auch den Druck, schnell lieferfähig zu werden.

Ausblick

Der Zeitplan für Santa Cruz sieht die erste Produktion im Jahr 2029 vor. Bis dahin muss Ivanhoe Electric Kunden und Finanzierungssicherheiten gewinnen, um das Projekt wie geplant voranzubringen. Melvin zufolge könnte das Projekt zusammen mit den nahegelegenen Ressourcen langfristig eine der führenden kupferproduzierenden Regionen des Landes etablieren.

Ob die laufenden Gespräche mit Rohstoffhändlern, strategischen Partnern und rund einem Dutzend kommerzieller Banken zu verbindlichen Vereinbarungen führen, ist offen. Der Preliminary Project Letter der US EXIM über bis zu 1,1 Milliarden US-Dollar ist ausdrücklich keine endgültige Kreditverpflichtung. Der globale Kupfermarkt bleibt angespannt: Die Nachfrage beschleunigt sich schneller, als neue inländische Minen in Produktion gehen können.

Kurz erklärt

  • Offtake-Vereinbarung: Ein langfristiger Vertrag, in dem ein Abnehmer sich verpflichtet, künftige Produktionsmengen eines Rohstoffprojekts zu kaufen.
  • Kupferkathode: Eine raffinierte Form des Kupfers, die sich zu Kabeln, Leitungen und Folien weiterverarbeiten lässt.
  • Prefeasibility Study (PFS): Eine Vorstudie, die Machbarkeit, Kosten und Wirtschaftlichkeit eines Bergbauprojekts grob abschätzt.
  • Preliminary Project Letter (PPL): Ein vorbereitendes Schreiben einer Bank, das eine mögliche Finanzierung skizziert, aber noch keine Kreditverpflichtung darstellt.
  • Nettobarwert (NPV): Der auf den heutigen Zeitpunkt abgezinste Wert aller künftigen Zahlungsströme eines Projekts.
Ivanhoe ElectricSanta Cruz KupferprojektKupferpreisKupfer AbnahmevertragUs EximKupferkathodeBergbau ArizonaKupfernachfrage Ki

Meistgelesene News

  1. Börsenkorrektur kommt unweigerlich: So bereiten sich Anleger richtig vor
  2. Pieper sieht veränderte Marktstruktur als Treiber heftiger Kursausschläge
  3. KI nur für Top-Mitarbeiter: Paysend-CEO setzt auf Leistungsnachweis
  4. Iran-Krieg: Hubschrauberabsturz tötet zwei Soldaten, Tankerangriffe bedrohen Hormuz
  5. Iran bietet Öffnung der Straße von Hormus an: Spannungen eskalieren

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.