Iran-USA-Konflikt erschüttert Weltwirtschaft und globale Lieferketten
Der seit über einem Monat andauernde Konflikt zwischen den USA und Iran trifft Energie, Rohstoffe und Halbleiterindustrie mit voller Wucht.

Der militärische Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Iran hat nach mehr als einem Monat eine kritische Eskalationsstufe erreicht. Die geopolitischen Spannungen im Persischen Golf belasten nicht nur die Energiemärkte, sondern treffen die gesamte globale Lieferkette – von Aluminium über Düngemittel bis hin zu Halbleitern. Für die exportorientierte deutsche Industrie sind die Folgen bereits spürbar.
US-Präsident Donald Trump drohte zuletzt offen damit, iranische Kraftwerke, Brücken und Meerwasserentsalzungsanlagen zu bombardieren. Mehr als 100 internationale Rechtswissenschaftler haben in einem offenen Brief gewarnt, dass solche Angriffe auf zivile Infrastruktur als Kriegsverbrechen gewertet werden könnten. Gleichzeitig berichten iranische Staatsmedien vom Abschuss eines US-amerikanischen F-35-Kampfjets, was das US-Zentralkommando bislang weder bestätigt noch dementiert hat.
Diplomatische Bemühungen zur Deeskalation stecken fest. Washington soll einen 15-Punkte-Friedensplan vorgelegt haben, den Teheran als „unzumutbar
