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ICE-Rapsfutures steigen: Sojabohnen und schwacher CAD stützen

ICE-Canola-Futures legen zu – Sojabohnen und schwacher CAD stützen die Kurse.

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ICE-Rapsfutures steigen: Sojabohnen und schwacher CAD stützen

Die ICE-Rapsfutures (Canola) haben am Montag einen deutlichen Sprung nach oben gemacht. Der November-Kontrakt (RSX6) legte um 12,90 Dollar auf 835,20 Dollar pro Metriktonne zu – ein Plus von 1,68 Prozent. Damit setzt sich die jüngste Erholungstendenz an den Agrarmärkten fort.

Rückenwind erhielten die Rapskurse vor allem von zwei Seiten: den steigenden Notierungen bei Sojaprodukten und einem schwächeren kanadischen Dollar. Chicagoer Sojaöl (BOv1) gewann 0,92 Prozent hinzu, die Sojabohnen-Futures (Sv1) legten sogar um 1,88 Prozent zu. Auch an der Euronext zogen die Rapsfutures (COMc1) um 1,08 Prozent an. Die enge Substitutionsbeziehung zwischen Raps und Soja sorgt dafür, dass Preisbewegungen bei den Ölsaaten häufig synchron verlaufen.

Herausforderungen bei der Ernte in Westkanada

Während die Preise an der Börse steigen, kämpfen die Landwirte in Westkanada mit widrigen Wetterbedingungen. Regen und kalte Nächte reduzieren die Betriebszeit der Mähdrescher erheblich. Das nasse Wetter während der Erntephase setzt den kanadischen Kulturen zu, wobei Qualitätsverschlechterungen bei Getreidekulturen weit verbreitet sind.

Ein Lichtblick für die Rapsproduzenten: Nach Angaben von Landwirten leidet Canola unter diesen Bedingungen weniger stark als andere Kulturen – vorausgesetzt, die Mähdrescher können die Ernte physisch aufnehmen. Die relative Widerstandsfähigkeit der Ölsaat gegenüber Nässe könnte dazu beitragen, dass die Ernteverluste in diesem Jahr moderater ausfallen als bei Weizen oder Gerste.

Rohöl gibt nach – geopolitische Entspannung

Am Rohölmarkt zeigte sich ein gegensätzliches Bild. Brent-Rohöl (LCOc1) fiel nach einem relativ ruhigen Wochenende im Roten Meer. Hintergrund ist ein Bericht, wonach US-Präsident Donald Trump geplante Luftangriffe auf huthistische Kräfte im westlichen Jemen abgesagt habe. Eine mögliche Deeskalation in der Region nahm den Ölpreisen den geopolitischen Risikoaufschlag.

Für deutsche Marktteilnehmer bleibt die Entwicklung an den internationalen Ölsaatenmärkten relevant. Deutschland ist als einer der größten Rapsproduzenten und -verarbeiter in der EU direkt von den Preisbewegungen an der ICE und der Euronext betroffen. Die aktuellen Wetterprobleme in Kanada könnten die globale Versorgung mit Raps verknappen und damit auch die Preise am europäischen Markt stützen.

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI generiert und von einem Redakteur überprüft.

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