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GSP Resource startet erste moderne Bohrungen auf Kupfer-Porphyr-Ziel Mer

Nach Abschluss von 1.150 Bohrmetern auf dem Goldziel Alwin verlagert GSP Resource sein Bohrgerät zum vielversprechenden Kupfer-Porphyr-Ziel Mer.

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GSP Resource startet erste moderne Bohrungen auf Kupfer-Porphyr-Ziel Mer

GSP Resource Corp. (TSX-V: GSPR / FSE: 0YD / OTC: GSRCF) hat die erste Phase seines Bohrprogramms 2026 auf dem hochgradigen Goldziel Alwin abgeschlossen. Wie das Unternehmen am 8. Juli 2026 aus Vancouver, British Columbia, bekanntgab, wurden rund 1.150 Bohrmeter in vier Bohrlöchern niedergebracht. Die Bohrkerne werden derzeit gespalten und protokolliert, bevor sie an die ALS Analytical Labs in Kamloops, BC, versandt werden.

Bei den vier abgeschlossenen Löchern handelt es sich um sogenannte Step-out-Bohrungen – also Erweiterungsbohrungen, die auf der Entdeckung hochgradiger Goldwerte aus dem Jahr 2024 aufbauen. Das Erweiterungsbohrloch AM-24-06 hatte damals bemerkenswerte Ergebnisse geliefert: 5,04 Gramm pro Tonne (g/t) Gold und 1,01 % Kupfer über 7,90 Meter, einschließlich eines hochgradigen Abschnitts von 22,93 g/t Gold und 1,82 % Kupfer über 1,64 Meter.

Die Kernbeobachtungen der neuen 2026er Bohrungen zeigen in jedem der vier Löcher mehrere mineralisierte Zonen mit Quarz-Chlorit-Serizit sowie Chalkopyrit-Pyrit (±Bornit). Diese weisen laut Unternehmensangaben ähnliche visuelle Merkmale auf wie die im Jahr 2024 gebohrten Zonen – ein positives Indiz für die Kontinuität der Mineralisierung.

Bohrgerät wechselt zum Kupfer-Porphyr-Ziel Mer

Nach Abschluss der Alwin-Phase wurde das Bohrgerät zu den Mer-Claims verlegt, wo die ersten Bohrarbeiten bereits begonnen haben. Geplant sind zunächst zwei Erkundungsbohrungen von jeweils rund 250 Metern als initialer Test des Mer-Ziels. Bei positiven Ergebnissen soll das Programm ausgeweitet werden.

Das Grundstück Mer umfasst 185 Hektar in der Kamloops Mining Division und liegt etwa 1,5 Kilometer nordwestlich von GSPs Alwin-Minenprojekt. Bemerkenswert ist die Lage: Das Grundstück ist von der Highland Valley Copper-Claim-Gruppe von Teck Resources unmittelbar westlich und südlich des aktiven Betriebs der Highland Valley Copper-Mine umgeben – einer der größten Kupferminen Kanadas.

Die Bohrziele bei Mer wurden durch die Auswertung historischer Bohrdaten definiert und durch jüngste Gesteins- und Rasterbodenproben weiterentwickelt. Diese Proben definierten eine etwa 175 mal 120 Meter große Kupferanomalie, die nach Nordwesten hin offen ist. Zwölf Gesteinsproben beim historischen Mer-Vorkommen ergaben Kupferwerte zwischen 0,14 und 1,02 % Cu mit einem Durchschnitt von 0,4 % Cu.

Historische Exploration seit den 1960er-Jahren

Die Mer-Claims waren bereits zwischen 1965 und 1971 Gegenstand intensiver Explorationsarbeiten durch die Cleveland Mining & Smelting Co. Ltd. In dieser Zeit wurden geochemische und geophysikalische Untersuchungen, geologische Kartierungen sowie sechzehn Perkussionsbohrlöcher mit insgesamt 610 Metern und ein einzelnes 150 Meter tiefes Diamantbohrloch niedergebracht.

Die damaligen Bohrungen definierten eine 70 mal 120 Meter große Porphyr-Kupfer-Molybdän-Zone. Vier der historischen Perkussionsbohrlöcher lieferten dabei folgende Ergebnisse:

  • Bohrloch 1: 9 Meter mit durchschnittlich 0,47 % Kupfer
  • Bohrloch 3: 30 Meter mit durchschnittlich 0,53 % Kupfer
  • Bohrloch 15: 15 Meter mit durchschnittlich 0,50 % Kupfer
  • Bohrloch 16: 21 Meter mit durchschnittlich 0,51 % Kupfer

Das einzige historische Diamantbohrloch durchteufte zudem eine Zone mit Chalkosin-Mineralisierung innerhalb von Biotit- und kali-alterierten Granodiorit-Intrusivgesteinen mit durchschnittlich 0,29 % Kupfer über 24 Meter ab einer Tiefe von 9 Metern. Seit dem Ende der ersten Arbeitsprogramme Anfang der 1970er-Jahre wurden keine nennenswerten Explorationsarbeiten mehr gemeldet.

Strategisch bedeutsame Lage im Highland Valley Copper Camp

Die TerraSpec®-Analyse der jüngsten Gesteinsproben ergab Zusammensetzungen von paragonitischem Muskovit und Magnesium-Eisen-Chlorit. Dies deutet laut Unternehmensangaben auf eine proximale Porphyr-Umgebung mit höheren Temperaturen hin – ein geologisch bedeutsames Merkmal für die Einschätzung des Mineralisierungspotenzials.

Das Projekt Mer liegt sechs Kilometer westlich des Valley Pit der Highland Valley Copper Operations von Teck Resources und befindet sich innerhalb der Chataway- und Guichon-Granodiorit-Phasen des Guichon-Batholiths. Aufgrund der durch Bohrungen bestätigten Porphyr-Kupfer-Molybdän-Mineralisierung und der strategisch günstigen Lage stuft GSP Resource das Projekt Mer als hohe Priorität für weitere Explorationsarbeiten ein.

GSP Resource Corp. ist ein Mineralexplorations- und Erschließungsunternehmen mit Fokus auf den Südwesten von British Columbia. Das Unternehmen hält 100 % der Rechte am Kupfer-Gold-Silber-Grundstück Alwin Mine, am Grundstück Mer sowie am Grundstück Olivine Mountain in der Similkameen Mining Division.

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