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Goldman Sachs steigert Gewinn um 12% dank Dealmaking-Boom

Goldman Sachs profitiert von der Belebung des Investmentbankings und meldet für das vierte Quartal einen Gewinnsprung auf 4,62 Milliarden Dollar. Die Wall-Street-Bank erhöht zudem ihre Dividende deutlich.

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Goldman Sachs steigert Gewinn um 12% dank Dealmaking-Boom

Goldman Sachs hat im vierten Quartal 2024 einen deutlich stärker als erwarteten Gewinn erzielt. Der Nettogewinn der US-Investmentbank stieg um 12 Prozent auf 4,62 Milliarden Dollar, was einem Gewinn je Aktie von 14,01 Dollar entspricht. Analysten hatten mit schwächeren Zahlen gerechnet.

Der Umsatz ging im Berichtszeitraum um 3 Prozent auf 13,45 Milliarden Dollar zurück. Belastend wirkte sich eine einmalige Abschreibung im Zusammenhang mit der Übergabe des Apple-Kreditkartenprogramms an JPMorgan Chase aus. Ohne diesen Sondereffekt hätte der Gewinn pro Aktie zusätzlich 46 Cent höher gelegen.

Investmentbanking als Wachstumstreiber

Die Erholung im Investmentbanking-Geschäft erwies sich als Haupttreiber der positiven Entwicklung. Goldman Sachs erzielte im vergangenen Jahr Rekordumsätze sowohl im Investmentbanking als auch im Marktgeschäft. Unternehmen nutzten verstärkt die günstigen Kapitalmarktbedingungen für Transaktionen und Finanzierungen.

Auch Konkurrent Morgan Stanley profitierte von diesem Trend. Die Bank meldete einen Anstieg der Investmentbanking-Umsätze um beeindruckende 47 Prozent im vierten Quartal. Die Vermögensverwaltungssparte, die etwa die Hälfte der Gesamteinnahmen ausmacht, legte bei Goldman Sachs um 13 Prozent zu.

Deutliche Dividendenerhöhung

Goldman Sachs belohnt seine Aktionäre mit einer kräftigen Dividendenerhöhung. Die Quartalsdividende steigt um 50 Cent auf 4,50 Dollar je Aktie. Gleichzeitig setzte die Bank neue, ambitioniertere Ziele für ihr Vermögensverwaltungsgeschäft. Statt Renditen im mittleren Zehnerbereich peilt Goldman nun Renditen im oberen Zehnerbereich an.

Optimismus für IPO-Markt

Die Wall-Street-Banken blicken optimistisch auf das laufende Jahr. Ein boomender Aktienmarkt und die wachsende Bereitschaft von Unternehmen zu Fusionen und Börsengängen schaffen ein günstiges Umfeld. Die Banken bereiten sich auf das möglicherweise größte IPO-Jahr aller Zeiten vor.

Zu den prominenten Kandidaten für Börsennotierungen zählen der Raketenhersteller SpaceX und das KI-Unternehmen Anthropic. Die positive Stimmung in den Vorstandsetagen dürfte das Transaktionsgeschäft der Investmentbanken weiter beflügeln.

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