Goldman Sachs CEO Solomon erhält 47 Mio. Dollar Vergütung
David Solomon, CEO von Goldman Sachs, erhält für 2024 eine Gesamtvergütung von 47 Millionen Dollar – ein Plus von über 20 Prozent. Damit übertrifft er sogar JPMorgan-Chef Jamie Dimon und gehört zu den bestbezahlten Bankern der Wall Street.

Goldman Sachs hat die Vergütung von CEO David Solomon für das Geschäftsjahr 2024 deutlich erhöht. Mit insgesamt 47 Millionen Dollar liegt seine Bezahlung um 20,5 Prozent über dem Vorjahr und übertrifft damit sogar die 43 Millionen Dollar von JPMorgan-Chef Jamie Dimon. Das Vergütungspaket setzt sich aus einem Grundgehalt von 2 Millionen Dollar und einer variablen Vergütung von 45 Millionen Dollar zusammen.
Starkes Geschäftsjahr treibt Vergütung
Die deutliche Erhöhung spiegelt das erfolgreiche Geschäftsjahr 2024 wider. Goldman Sachs übertraf im vierten Quartal die Gewinnerwartungen der Analysten, angetrieben durch ein starkes Investment Banking und Handelsgeschäft. Die Bank sicherte sich erneut den Spitzenplatz im globalen M&A-Geschäft mit einem beratenen Transaktionsvolumen von 1,48 Billionen Dollar und Gebühreneinnahmen von 4,6 Milliarden Dollar.
Zu den Highlights zählten die Beratung beim 56,5-Milliarden-Dollar-Leveraged-Buyout von Electronic Arts und der 32-Milliarden-Dollar-Übernahme des Cloud-Security-Unternehmens Wiz durch <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AGOOG">Alphabet. Zudem begleitete Goldman den weltweit größten Börsengang 2024 – den IPO des Medizintechnik-Konzerns Medline.
Solomons Erfolgsgeschichte bei Goldman
David Solomon (64) führt Goldman Sachs seit 2018 als CEO. Unter seiner Leitung legte die Aktie 2024 um beeindruckende 53,5 Prozent zu und übertraf damit sowohl den breiten Markt als auch die meisten Bankkonkurrenten. Interessanterweise hatte Goldman Solomon einst direkt nach dem College für eine Stelle abgelehnt – er kam erst 1999 als Partner von Bear Stearns zur Bank.
Der Verwaltungsrat begründete die Vergütungsentscheidung mit der starken finanziellen Performance der Bank, sowohl absolut als auch im Vergleich zum Wettbewerb. Zudem verwies er auf das operative Umfeld 2024 und die längerfristigen Ergebnisse unter Solomons Führung.
Optimistische Aussichten für 2025
Goldman Sachs äußerte sich optimistisch für das Investment Banking im Jahr 2025. Eine unternehmensfreundlichere Regulierungspolitik unter US-Präsident Donald Trump, niedrigere Zinsen und reichlich Liquidität dürften die Transaktionsaktivität weiter ankurbeln. Dies verspricht zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten für die Bank.
Mit der Ernennung von Präsident und Chief Operating Officer John Waldron in den Verwaltungsrat hat Goldman zudem die Weichen für eine geordnete Nachfolgeplanung gestellt. Waldron gilt als potenzieller Nachfolger Solomons und erhielt bereits einen Haltebonus für 2024.
