Goldman Sachs: CEO David Solomon erhält 47 Millionen Dollar
Die Vergütung von Goldman Sachs CEO David Solomon steigt 2025 um über 20 Prozent auf 47 Millionen Dollar. Damit verdient er mehr als JPMorgan-Chef Jamie Dimon und gehört zu den bestbezahlten Bankchefs der Wall Street.

Goldman Sachs hat die Gesamtvergütung von CEO David Solomon für das Jahr 2025 um 20,5 Prozent auf 47 Millionen Dollar erhöht. Das gab die US-Investmentbank am Freitag bekannt. Solomon erhielt damit mehr als sein Konkurrent Jamie Dimon von JPMorgan Chase, dessen Vergütungspaket bei 43 Millionen Dollar lag.
Zusammensetzung der Vergütung
Das Vergütungspaket des 64-jährigen Bankchefs setzt sich aus einem Grundgehalt von 2 Millionen Dollar und einer variablen Vergütung von 45 Millionen Dollar zusammen. Im Vergleich dazu erhielt Solomon 2023 noch 31 Millionen Dollar und 2024 bereits 39 Millionen Dollar. Die deutliche Steigerung spiegelt das erfolgreiche Geschäftsjahr der Bank wider.
Starkes Investment-Banking-Geschäft
Goldman Sachs schloss 2025 mit beeindruckenden Zahlen ab. Der Gewinn im vierten Quartal übertraf die Erwartungen der Wall Street deutlich, angetrieben durch einen starken Anstieg bei Fusionen, Übernahmen und Handelsgeschäften. Die Bank beriet bei einem Gesamtvolumen von 1,48 Billionen Dollar und kassierte dabei Gebühren von 4,6 Milliarden Dollar.
Große Deals sichern Spitzenposition
Zu den Highlights gehörten mehrere Mega-Deals: Goldman beriet bei der 55 Milliarden Dollar schweren fremdfinanzierten Übernahme von Electronic Arts und bei der 32 Milliarden Dollar teuren Übernahme des Cloud-Sicherheitsunternehmens Wiz durch <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AGOOG">Alphabet. Zudem war die Bank federführend beim Börsengang des Medizintechnikriesen Medline, dem weltweit größten Listing des Jahres.
Diese Erfolge verhalfen Goldman Sachs erneut zum Spitzenplatz im globalen M&A-Geschäft. Der Verwaltungsrat begründete die Vergütungsentscheidung mit der starken finanziellen Performance der Bank sowohl auf absoluter als auch auf relativer Basis.
Aktie legt deutlich zu
Unter Solomons Führung legte die Goldman-Sachs-Aktie 2025 um beeindruckende 53,5 Prozent zu und übertraf damit sowohl den breiten Marktindex als auch die meisten Konkurrenten im Bankensektor. Solomon, der 1999 als Partner zu Goldman kam, nachdem er direkt nach dem College abgelehnt worden war, übernahm 2018 die Führung von Lloyd Blankfein.
Optimistischer Ausblick für 2026
Die Bank äußerte sich optimistisch zum Investment-Banking-Geschäft im Jahr 2026. Eine unternehmensfreundlichere Regulierung unter US-Präsident Donald Trump, niedrigere Zinsen und reichlich Liquidität ermutigen Unternehmen zu mehr Deals. Dies dürfte Investmentbanken wie Goldman Sachs weiter zugutekommen.
Zudem berief Goldman Sachs kürzlich Präsident und Chief Operating Officer John Waldron in den Verwaltungsrat. Die Entscheidung, nur einen Monat nach Gewährung einer Halteprämie, festigt seinen Status als potenzieller Nachfolger Solomons.
