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General Electric macht Fortschritte

Erneuerbare Energien und Luftfahrt treiben das Wachstum an

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General Electric macht Fortschritte

General Electric (GE) hat sich in den letzten Jahren durch einige Höhen und Tiefen navigiert. Ein Unternehmen, das einst als eines der größten und erfolgreichsten Industriekonglomerate der Welt galt, stand vor mehreren Krisen, die dazu führten, dass es Unternehmensteile verkaufte und seinen früheren Glanz verlor. Aber es scheint, als würde sich das Blatt für GE nun wieder zum Guten wenden.

Der New Yorker Konzern hat am Dienstag seine Jahresprognose für 2023 aufgrund einer steigenden Nachfrage in der Luftfahrtindustrie erhöht. Dies spiegelte sich auch in einem Anstieg des Aktienkurses um 3,5 Prozent zum Handelsstart wider. Ein besonderer Fokus liegt derzeit auf GE's Geschäft mit Flugzeugtriebwerken. Aufgrund der Engpässe bei neuen Maschinen setzen Fluggesellschaften ihre bestehenden Flugzeuge länger ein und benötigen daher auch mehr Ersatzteile und Wartungsdienstleistungen. Dieses blühende Ersatzteilgeschäft hat GE's Umsatz im dritten Quartal um 20 Prozent auf 17,3 Milliarden Dollar gesteigert.

Doch das ist nicht die einzige bemerkenswerte Entwicklung im Unternehmen. GE hat sich entschieden, sich in drei separate Einheiten aufzuspalten. Das Hauptziel dieser Aufspaltung ist es, den Konzern weniger komplex und damit attraktiver für Investoren zu machen. Eine dieser Einheiten, GE Healthcare, wurde bereits zu Beginn dieses Jahres verkauft. Die beiden verbleibenden Sparten, GE Vernova und GE Aerospace, werden Anfang 2024 an der Börse gelistet. GE's CEO, Larry Culp, betonte, dass das Unternehmen den Fokus darauf legen möchte, in jedem dieser Bereiche ein Marktführer zu werden.

Ein weiterer positiver Aspekt in GE's Bericht ist die Leistung der erneuerbaren Energien-Sparte GE Vernova. Trotz eines anfänglichen Verlusts von über 900 Millionen Dollar hat die Sparte diesen Verlust auf 317 Millionen Dollar reduziert. Die Erklärung? Ein gesteigertes Interesse an erneuerbaren Energien in den USA, insbesondere an Windkraft. GE hat sich in diesem Bereich insbesondere auf den nordamerikanischen Markt konzentriert, wo das Geschäft dank Steueranreizen aus Washington boomt.

Allerdings gibt es auch Herausforderungen. Das Offshore-Wind-Geschäft bleibt für GE ein Problem. Culp rechnet für dieses und auch das nächste Jahr mit Verlusten in Höhe von einer Milliarde Dollar in diesem Sektor.

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