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Fünf Gadgets, mit denen Sie der Sommerhitze trotzen

Von der Ninja-Konkurrenz bis zur smarten Klimaanlage: Diese fünf Geräte helfen, heiße Tage erträglicher zu machen.

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Fünf Gadgets, mit denen Sie der Sommerhitze trotzen

Der Sommer stellt Haushalte vor eine altbekannte Herausforderung: Wie bleibt man kühl, ohne auf Komfort zu verzichten? Die Financial Times hat fünf Gadgets getestet, die auf unterschiedliche Weise Abkühlung versprechen – von der Eismaschine bis zur tragbaren Klimaanlage. Das Ergebnis ist eine praktische Übersicht für alle, die heiße Tage technisch aufrüsten wollen.

Nutribullet Chill: Eismaschine der neuen Generation

Eismaschinen haben sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Während klassische Geräte langsam rühren und kühlen, arbeiten moderne Maschinen wie die Ninja Creami oder nun die Nutribullet Chill nach einem anderen Prinzip: Sie schneiden, belüften und mixen tiefgefrorene Zutaten in einem Behälter zu einer glatten, portionierbaren Konsistenz. Das Ergebnis ist ein deutlich schnellerer Prozess – allerdings auch ein deutlich lauterer.

Die Bedienung der Chill folgt dem bekannten Nutribullet-Prinzip: Behälter befüllen, Deckel mit Mixer-Aufsatz aufsetzen, umdrehen, einrasten und starten. Der entscheidende technische Unterschied zu früheren Nutribullet-Modellen ist die doppelseitige, in zwei Richtungen rotierende Klinge, die speziell für gefrorene Zutaten entwickelt wurde. Nach dem Befüllen des Ein-Pint-Behälters empfiehlt der Hersteller eine Gefrierzeit von 24 Stunden.

Das Gerät bietet fünf Programme: Eiscreme, Sorbet, Gelato, Frozen Joghurt und Smoothie-Bowl. Keines davon dauert länger als fünf Minuten. Im Test überzeugten Kombinationen wie Mango, Zitronensaft und Vanillesirup als seidig-glattes Sorbet sowie gefrorene Beeren, griechischer Joghurt, Milch und Ahornsirup als Frozen Joghurt. Nicht aufgegessene Portionen lassen sich zurück in den Gefrierschrank stellen und später erneut verarbeiten.

Meaco Cirro+ 14.000 BTU: Stille Klimaanlage für zu Hause

Tragbare Klimaanlagen gelten in deutschen und britischen Haushalten oft als Luxus – doch nach einem Test während einer brutal heißen Woche zeigte sich das Modell Meaco Cirro+ 14.000 BTU als überzeugend. Das Gerät ist etwa 72 cm hoch, entspricht damit in etwa der Höhe eines Esstisches, und wird mit Abluftanschlüssen für verschiedene Fenstertypen geliefert. Die Inverter-Technologie hilft dabei, den Energieverbrauch durch Ausgleich von Spitzen und Tiefs zu steuern.

Im Test hielt das Gerät einen 20 m² großen Raum konstant auf 22 °C, während der Rest des Hauses auf bis zu 30 °C aufheizte. Der Geräuschpegel ist laut Testergebnis vergleichbar mit dem eines normalen Haushaltsventilators – deutlich leiser als viele Klimaanlagen, die an einen „leerlaufenden Lastwagen" erinnern. Das neue Meaco-Sortiment deckt verschiedene Raumgrößen ab und bietet Heizung als optionales Extra an.

Sony Reon Pocket: Kühlung direkt am Körper

Ein feuchtes Tuch im Nacken kühlt kurzfristig, verliert aber schnell seine Wirkung. Das wiederaufladbare Sony-Gerät arbeitet nach demselben Prinzip, bietet aber mehr Ausdauer. Es wird knapp über den Schulterblättern getragen, gesichert durch zwei flexible Nackenbänder, wobei eine Thermoplatte direkt auf der Haut aufliegt. Das Gerät liefert an heißen Tagen konstante Kühle oder bei kühleren Bedingungen sanfte Wärme.

Da die Tasten aufgrund der Trageposition kaum erreichbar sind, übernimmt eine Smartphone-App die Steuerung aller Funktionen. Ein Smart-Modus erfasst Temperatur und Luftfeuchtigkeit über einen kleinen externen Sensor – etwa am Gürtel oder an der Tasche – und passt die Einstellungen automatisch an. Das Gerät ist nicht besonders unauffällig, aber effektiv.

Shark ChillPill: Der vielseitige Drei-in-eins-Kühler

Der ChillPill von Shark ist ein Drei-in-eins-Personalkühler mit separater Batterie und Steuereinheit, verbunden durch eine schwenkbare Säule. Das Gerät lässt sich tragen, auf dem Schreibtisch aufstellen oder mit Zubehör quer über dem Körper oder am Fahrradlenker befestigen. Es verfügt über drei Aufsätze:

  • Standardventilator
  • Kombination aus Ventilator und Wasserzerstäuber (mit nachfüllbarer Kapsel)
  • Kühlplatte zum Auflegen auf Handgelenk oder Stirn

Das Gerät erkennt automatisch, welcher Aufsatz verwendet wird, und passt die Anzeige entsprechend an. Verschiedene Modi lassen sich per Tastendruck abrufen, die Leistung über ein Einstellrad regulieren. Eine Sperrtaste verhindert unbeabsichtigte Aktivierung in der Tasche.

Cooks Professional Eiswürfelbereiter: Schnelles Eis auf Knopfdruck

Der 2,2-Liter-Eiswürfelbereiter von Cooks Professional beschleunigt einen traditionell langwierigen Prozess: Wasser wird um neun gekühlte Stäbe im Geräteinneren gefroren. Nach dem Befüllen des Tanks, dem Einschalten und der Wahl der Eiswürfelgröße arbeitet das Gerät leise und selbstständig. Alle rund acht Minuten – so das Testergebnis – werden acht weitere Eisstücke in einen internen Behälter befördert.

Das Gerät stoppt automatisch, wenn der Behälter voll oder der Wassertank leer ist – und informiert den Nutzer in beiden Fällen. Die sogenannten „Eiswürfel" sind in der Praxis eher fingerkuppenförmig; die großen Variante misst etwa 2,5 cm × 3 cm. Diese Besonderheit beeinträchtigte laut Test den Genuss eines Gin Tonic in keiner Weise.

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