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Fraport erwartet Rekordjahr trotz Passagierrückgang

Flughafen Frankfurt noch unter Vorkrisenniveau

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Fraport erwartet Rekordjahr trotz Passagierrückgang

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat trotz nur langsam steigender Passagierzahlen einen Rekordgewinn für das laufende Geschäftsjahr in Aussicht gestellt. Nach Angaben von Fraport-Chef Stefan Schulte könnte der Betriebsgewinn mit 1,18 Milliarden Euro das Niveau von 2019 erreichen, dem letzten Jahr vor der Corona-Pandemie. Damit würde der bisherige Bestwert egalisiert.

Möglich wird dieser hohe Gewinn, obwohl die Passagierzahl in Frankfurt bis 2024 voraussichtlich noch nicht wieder das Vorkrisenniveau von 70 Millionen erreichen wird. Fraport profitiert zum einen von höheren Flughafengebühren. Zum anderen trägt aber auch das Auslandsgeschäft mit einem höheren Gewinn der internationalen Flughäfen, die Fraport betreibt, zu der erwarteten Rekordbilanz bei.

An der Börse wurde die Gewinnankündigung zunächst positiv aufgenommen. Die Fraport-Aktie lag am Dienstag zum Handelsstart fast 5 Prozent im Plus. Allerdings rutschte der Kurs im Tagesverlauf wieder ab und drehte ins Minus. Offenbar nutzten viele Anleger das Kursplus der letzten Tage für Gewinnmitnahmen. In den zehn Tagen vor der Bilanzvorlage hatte die Aktie bereits um 14 Prozent zugelegt.

Die Luftfahrtbranche gehört derzeit zu den Favoriten am Aktienmarkt. Neben der Lufthansa und Fraport konnte auch der irische Billigflieger Ryanair Rekordgewinne melden. Die Aktienkurse profitieren davon, dass sich nach dem Einbruch in der Corona-Krise die Passagierzahlen inzwischen wieder erholen. Trotzdem dürfte es wohl noch einige Jahre dauern, bis die Fluggastzahlen das Vorkrisenniveau erreichen. Umso bemerkenswerter ist der erwartete Rekordgewinn bei Fraport schon für 2023.

FrankfurtFlughafenGewinne

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