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Ford und SK On beenden Batteriepartnerschaft

Neuverteilung der US-Werke führt zu unabhängiger Produktion beider Unternehmen

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Ford und SK On beenden Batteriepartnerschaft

Der südkoreanische Batteriezellenhersteller SK On hat mitgeteilt, dass die Zusammenarbeit mit Ford Motor im Rahmen ihres gemeinsamen US-Batteriejointventures beendet wird. Die Entscheidung betrifft die in den Vereinigten Staaten aufgebauten Produktionsstätten, die beide Unternehmen im Zuge ihrer Partnerschaft errichtet hatten. SK On ist eine Tochtergesellschaft von SK Innovation. Das Unternehmen erklärte, dass die bisherige Struktur der gemeinsamen Batteriefertigung künftig in getrennte Eigentums- und Betriebsmodelle übergehen wird.

Vereinbart wurde, dass beide Konzerne künftig jeweils unabhängig über die bestehenden Kapazitäten verfügen. Die Produktionsstätten, die bislang unter dem Dach des Joint Ventures standen, sollen vollständig aufgeteilt werden. Eine Ford-Tochtergesellschaft übernimmt laut Angaben die alleinige Kontrolle über die Batteriefabriken im US-Bundesstaat Kentucky. Diese Werke waren zentraler Bestandteil der gemeinsamen Expansionsstrategie in den USA und sollten den wachsenden Bedarf an Batterien für Elektrofahrzeuge decken. Mit der Neuordnung wird Ford diese Standorte künftig eigenständig führen und integrieren.

SK On wird im Gegenzug die vollständige Verantwortung für das Batteriewerk in Tennessee übernehmen. Das Unternehmen plant, dieses Werk eigenständig weiterzuführen und damit seine Position auf dem nordamerikanischen Markt zu festigen. Die Produktion in Tennessee war in der ursprünglichen Kooperation als ein zentraler Baustein für die Versorgung des US-Automobilmarktes mit modernen Batteriezellen vorgesehen.

Die beiden Unternehmen hatten 2022 gemeinsam 11,4 Milliarden US-Dollar investiert, um die Batteriefabriken in den Vereinigten Staaten aufzubauen. Die Investitionen sollten ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Elektrofahrzeugproduktion in Nordamerika sein. Durch die nun beschlossene Beendigung des Joint Ventures ändern sich die Verantwortlichkeiten, während die bereits errichteten Kapazitäten unverändert weiter genutzt werden sollen.

Die Vereinbarung sieht vor, dass beide Seiten ihre jeweiligen Produktionsstätten künftig unabhängig betreiben und strategisch weiterentwickeln. Angaben zu möglichen Auswirkungen auf Personal, laufende Projekte oder künftige Kooperationen wurden nicht gemacht. Die Unternehmen betonten, dass die bereits errichteten Fabriken wie geplant weitergeführt werden und die Umstellung der Eigentumsverhältnisse einen geordneten Betrieb gewährleisten soll.

FordBatterienSüdkorea

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