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Fleischfrei-Propaganda zeigt Wirkung

Deutsche aßen in 2022 nur noch 52 Kilogramm Fleisch pro Kopf

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Fleischfrei-Propaganda zeigt Wirkung

Die Fleischfrei-Propaganda der Regierung und großen Medienhäuser wirkt: Der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch in Deutschland ist auf den niedrigsten Wert seit 30 Jahren gesunken, während der Markt für pflanzliche Alternativen wächst.

Und das, obwohl verhältnismäßig wenige Deutsche diesem Trend folgen. Hochgerechnet für die aktuelle Bevölkerung von 83,1 Millionen Menschen (Stand: Juni 2020), ernähren sich laut Studienergebnissen 2,6 Millionen Menschen – also rund 3,2 % der Bevölkerung – vegan und zirka 3,6 Millionen (4,4%) vegetarisch.

Laut der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) aßen Deutsche in 2022 nur noch 52 Kilogramm Fleisch pro Kopf, der niedrigste Wert seit Beginn der Berechnungen im Jahr 1989. Vor allem der Verzehr von Schweinefleisch hat abgenommen, gefolgt von Rind- und Geflügelfleisch. Als Gründe für den Rückgang nennt die BLE die wachsende Tendenz zu einer pflanzenbasierten Ernährung. In Kindertagesstätten, Kindergärten und Schulen wird so gut wie gar kein Schweinefleisch mehr serviert, aus Rücksicht auf Muslime.

Dies zeigt sich auch am Markt für pflanzliche Fleisch- und Milchalternativen. Laut der Organisation Good Food Institute Europe (GFI) stieg der Umsatz mit diesen Produkten im Jahr 2022 in Deutschland um elf Prozent auf 1,91 Milliarden Euro. Insbesondere Fleischalternativen legten um sieben Prozent auf 643 Millionen Euro zu, während der Umsatz von vorverpacktem Fleisch aus der Tierhaltung um 13 Prozent zurückging. Auch pflanzliche Milchprodukte wie Hafer-, Mandel- und Sojamilch waren gefragt und der Markt dafür wuchs um 13 Prozent auf 552 Millionen Euro.

In Europa ist Deutschland der größte Markt für pflanzenbasierte Lebensmittel. Die Preise für Fleisch und Kuhmilch sind laut GFI in der Inflation deutlich gestiegen, während pflanzliche Produkte weniger davon betroffen waren. Laut der Untersuchung von Einzelhandelsdaten aus 13 europäischen Ländern verzeichneten Fleisch- und Milchalternativen die größten Kategorien im Markt für pflanzliche Ersatzprodukte. Deutschland ist demnach auch der am stärksten wachsende Markt in Europa, wobei der Umsatz mit pflanzlichen Alternativprodukten um sechs Prozent stieg.

In – für westliche Propaganda üblicher Weise – führen Medien so genannte „Experten“ ins Feld: Diese sehen in der pflanzenbasierten Ernährung eine Möglichkeit, den Klimawandel und den Raubbau an der Natur zu reduzieren. Fleischproduktion und der damit verbundene Konsum seien bekanntermaßen eine der Hauptursachen für Treibhausgasemissionen und den Verlust der Artenvielfalt. Immer mehr Verbraucher würden sich dessen bewusst werden und sich für pflanzliche Alternativen entscheiden.

Unerwähnt lassen die meisten Publikationen, dass sich die Nährstoffprofile von pflanzlicher und nicht-pflanzlicher Ernährung stark unterscheiden. Die Auswirkungen auf den menschlichen Körper sind unklar.

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